Das Ungetüm vom Video hat sich übrigens als gemeine Ohrenschnecke herausgestellt. Faszinierendes Tier, macht echt Spaß das zu beobachten!
Zwei neue Bewohner kamen dann hinzu:
Zwei Boxerkrabben (Lybia tesselata)
Ich hatte mich daran ja schon mal im großen Becken versucht, leider sind die aber sehr scheu und haben sich da zwischen den großen bösen Fischen nie gezeigt.
Jetzt im Nano ohne diese Fressfeinde zeigen sich sich auch abseits der Abendstunden gerne und sind auch gar nicht mehr scheu. Sehr faszinierend, wenn die ihre anemonenbewehrten Scheren in der Strömung schwenken.
Zusätzlich ist auch noch eine majestätische Blaukörper-Scherengarnele (Stenopus tenuirostris) eingezogen.
Ich finde die Tiere absolut faszinierend, wenn sie mit ihren weit vom Körper gestreckten Scherenhänden durchs Becken krabbeln. Die Blaukörper sind mit ca. 2 cm auch ausgewachsen und somit gut für ein Nano geeignet, andere Arten können bis zu 10 cm groß werden und bringen dann durchaus guten Appetit mit.
Das Foto selbst ist noch relativ jung, da die Garnele eigentlich immer in ihrer Wohnhöhle hockt und ich nicht viel von der zu Gesicht bekommen und auch in der Abenddämmerung oder Nacht schon sehr genau hinschauen muss. Ein gute Foto ist mir daher bis heute noch nicht gelungen.
Die beiden Knallkrebse sind übrigens nach wie vor wohlauf und gehen sich gepflegt aus dem Weg. Der große gräbt täglich die vorderen 3/4 des Beckens um und es ist schon bei nur einer Stunde Abwesenheit eine Überraschung, welche architektonischen Änderungen er wieder durchgeführt hat und wo ein neuer Sandhaufen entstanden ist. Der kleine hat sich dafür eine schöne kleine Wohnhöhle mit gepflastertem Eingang (etwas größere Steinchen) gebaut und die kleine Grundel als Türsteher engagiert. Ich bin daher recht optimistisch, das es klappen wird.