Die Lampe misst ca. 20x20 cm und verfügt über 7 weiße LEDs mit ca.14000K und 3 blaue mit >50000K Farbtemperatur.
Die drei blauen bilden zusammen mit zwei weißen einen Kanal, die restlichen LEDs bilden den zweiten Kanal.
Gespeist wird die Lampe mit einem laptopähnlichen Netzteil, welches über zwei Ausgänge verfügt - durch einfaches an- und abstecken kann man die LED-Kanäle an- bzw. abschalten.
Optional kann man sich für ca. 100€ das "SunaECO LED Control" Steuergerät kaufen, welches eine echtzeituhrgesteuerte getrennte Dimmung der Kanäle erlaubt. So kann man den Sonnenauf- und untergang und auch das Mondlicht sehr realistisch simulieren!
Die Oberseite der Lampe wird komplett von einem Kühlkörper eingenommen, der im Betrieb trotz sparsamer 24W über 60°C heiß wird. Daher sollte die Lampe mit etwas Abstand zur Abdeckung montiert sein und für gute Durchlüftung gesorgt sein.
Wie schon erwähnt bin ich vom mitgelieferten Montagezubehör enttäuscht - für den Preis hätte ich deutlich mehr erwartet. Es gibt nur zwei billige Plastikwinkel, die auf die Kühlrippen geschoben werden und somit das Festschrauben an der Aquarienabdeckung ermöglichen. Dazu gibt es noch ein Beutelchen mit vier PVC-Schrauben und vier normalen Schrauben mit passenden Dübeln für die Montage im Mauerwerk oder Holz.
Da ein Meerwasserbecken in 98% der Fälle ohne Abdeckung daherkommt (zwecks besserem Sauerstoffaustausch) und die Leuchte speziell für Meerwasser gedacht ist, ist das ein Problem und eine mittlere Frechheit des Herstellers.
Ich hatte nun also die Möglichkeiten, mir einen passenden Winkel zur Befestigung an der Scheibe von unserem Schlosser in der Arbeit biegen zu lassen oder dem Becken doch eine Abdeckung z.B. aus Plexiglas zu spendieren. Beides kam für mich nicht wirklich in Frage, sodass ich mir die Befestigung meiner HQI-Lampe als Vorbild nahm.
Mittels zweier Drahtseile und Kabelbindern habe ich mir eine Aufhängung für die Lampe gebastelt!
Geschwind noch die ideale Position der Bohrlöcher in der Decke ausgemessen und... ach halt, ich hab ja gar keine passenden Schraubhaken da!
Ich bin dann schnell zum Baumarkt und habe die Schraubhaken mitsamt Fischer-Dübeln (4 Stück waren zusammen günstiger als zwei Schraubhaken lose...) gekauft.
Die Story vom leeren Akku und fehlendem Schlag meiner Bohrmaschine und dem damit verbundenen überhitzten Bohrer sowie der anschließenden Putzaktion, um den feinen Staub, der sich überall verteilt hatte, zu entfernen, erspare ich Euch mal

Nach deutlich mehr als den geplanten 10 Minuten hing die Lampe dann jedenfalls endlich!