Die Nachzucht ist ähnlich schwierig, wie bei den Amanos. Obwohl sich diese Garnele ja bereits im Salzwasser befindet.
Sie zählt auch zum primitiven Fortpflanzungstyp.
Die Schwierigkeit besteht als erstes mal darin, den Zeitpunkt der Entlassung der Larven abzupassen und alle Strömungs- und Förderpumpen auszuschalten, damit die Larven nicht etwa im Abschäumer landen. Die Larven sind mit ihrer geringen Grösse auch ein willkommenes Futter für Korallen. Die Entlassung der Larven erfolgt meist nachts, wobei man dann die Larven mit einer Taschenlampe ins Licht locken könnte, um sie evtl. in ein separates Becken zu überführen. Hier müssen möglichst die exakt gleichen Wasserwerte, wie im Geburtsbecken herrschen. Die nächste Schwierigkeit liegt dann in der Aufzucht, da die Larven bis zu einer bestimmten Grösse fast ausschliesslich mit Phytoplankton zu ernähren sind. Das könnte man mit etwas Aufwand auch selbst herstellen.
Ich werde mal versuchen, ein Weibchen ca. einen Tag bevor sie ihre Jungen entlässt zu separieren. Dazu muss ich aber erst mal die ungefähre Zeitspann vom Ansetzen der Eier bis zum Entlassen beobachten. Sollte aber nicht schwierig sein, da die Weibchen bei mir immer Eier tragen! Oft setzen sie schon einen Tag nach der Entlassung der Larven und erfolgreicher Häutung neue Eier an.
Frisch angesetzte Eier sind fast neongrün und werden später gelb bis orange und bekommen dann einen (zwei?) schwarzen Punkt.