Artenbeschreibung
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Deutscher Name / Lateinischer Name
Bienengarnele / Caridina spec. „Biene“
Artbeschreibung:
Kleinbleibende Garnele, die zum spezialisierten Fortpflanzungstyp gehört.
d.h. nach Abschluss der Tragzeit werden kleine, vollentwickelte Garnelenbabys freigelassen.
Die Bienengarnele wird in Japan unter Caridina spec. „Bee“ oder „Zebra“ vermarktet.
Aufgrund der nicht definierten Gruppe der „Bee-Garnelen“ kommt es bei Importen aus Asien oft zu Verwechslungen.
-Größe m/w
ca. 3 cm
-Farben
Transparenter (creme- bis honigfarbener) Grundkörper mit schwarzer und weißer Pigmentierung.
Der Schwanzfächer ist immer orange-rot mit und ohne weißen Flecken.
Je nach Fütterung und Wasserchemie treten die einzelnen Farbpigmente in den Vordergrund.
Je nach Selektion können Bienengarnelen von ganz weiß bis ganz schwarz herausgezüchtet werden.
In Asien werden selektiert gezüchtete Bienengarnelen in „Güteklassen“ unterschieden und zu horrenden Preisen vermarktet.
Die Albinovariante der Bienengarnele „Crystal red“ wird separat beschrieben.
-Geschlechtsunterschied, wie erkennbar?
Wie bei allen bekannten Garnelenarten ist der Hinterlaib der Männchen schlanker als bei den Weibchen.
Bei den weiblichen Garnelen sind die Abdominalsegmente zum Schutz der Nachkommen verlängert.
-Wasserwerte, PH, GH,KH, Temp.
PH 5,8-7,8
GH 1-12
KH 1-8
Temperatur 15-28 °C
-Aquariengröße
Eine Gruppe ab 10 Tieren kann bereits in Aquarien ab 12 Liter gepflegt werden.
Größere Gruppen benötigen jedoch mehr Platz.
Bei hoher Populationsdichte wird die Vermehrung eingestellt.
-Beckeneinrichtung
anspruchslos, jedoch sollten niemals Pflanzen in einem Garnelen Aquarium fehlen.
-Futter
Die Bienengarnele gehört zu den Dauer- und Allesfresser somit hier einige Beispiele:
[list]• abgestorbene Pflanzenteile
• Algenaufwuchs
• Mulm (Mikroorganismen)
• jedes abgesunkene „Fischfutter“
• Gemüse z.B. TK-Erbsen, Paprika, Zucchini, Gurken, Spinat
• Mückenlarven
• Kaninchenpelets
• Brennesselblätter
• Löwenzahn
• Laub[/list] -Vergesellschaftung, Verhalten
Vergesellschaftung entweder im Artenbecken oder mit anderen Garnelen.
Dabei sollte jedoch auf Kreuzungsmöglichkeiten mit anderen Arten verzichtet werden.
Kleinere, friedliche Fische wie z.B. Rasboren möglich.
Nicht mit größeren Fischen z.B. Cichliden vergesellschaften.
-Vermehrung
Bei Wohlbefinden werden nach einer Tragzeit von 3-4 Wochen (temperaturabhängig) bis zu 40 Junge freigelassen werden.
Paarungen erfolgen meist nach einer Häutung des Weibchens alle 2-3 Monate.
Die Häutung kann durch regelmäßigen Teilwasserwechsel beeinflusst werden.
-Anmerkungen
Kupferhaltige Präparate können für Garnelen tödlich sein.