Diese Schnecke stammt aus Thailand. Dort kommt sie vorwiegend in schnellfließenden, klaren Bächen vor.
Das Gehäuse ist hell-/dunkelbraun geringelt und glatt.
Lateinischer Name: Brotia manningi (ehemals "Clea spec.")
Größe:
meist um die 2-3 cm. Über die Endgröße ist nichts bekannt.
Geschlechtsunterscheidung:
Sie sind getrenntgeschlechtlich angelegt. Eine Unterscheidung rein äußerlich ist nicht möglich.
Wasserwerte:
Sie stellt keine besonderen Ansprüche; härteres Wasser dürfte jedoch von Vorteil sein.
Beckengröße: ab 60 cm
Beckeneinrichtung:
Sandboden bzw. sehr feiner Kies sollte unbedingt vorhanden sein, da sich die Tiere vollständig eingraben und das Substrat nach Nahrung durchwühlen. Holz, Steine. Strömung und hohe Sauerstoffversorgung sind von Vorteil.
Temperatur: 22-24°C
Futter:
Algen von Scheiben und Einrichtungsgegenständen. Gemüse (Gurke, Tomaten, Salat), Spirulinafutter, Staubfutter, Herbstlaub.
Vergesellschaftung + Verhalten:
Brotia manningi zeigt sich bei mir vorwiegend dämmerungs- bzw. nachtaktiv. Tagsüber ruhen sie an Holz oder Steinen oder graben sich im Bodengrund ein.
Eine Vergesellschaftung mit kleinen, friedlichen Fischen oder Zwerggarnelen sollte möglich sein. Jedoch sollten diese keine Nahrungskonkurrenz darstellen.
Vermehrung:
Es werden fertig entwickelte Jungtiere entlassen, die bis zur "Geburt" im Brutbeutel des Muttertieres heranwachsen. Sie haben ein glattes Gehäuse und eine Größe von ca. 1-1,5 mm. Mit ca. 1 Jahr haben sie bei mir bereits eine Größe von 1,5 cm erreicht. Jungtiere halten sich bevorzugt an Hartsubstrat auf.
Fazit:
Brotia manningi hat sich bei mir als relativ unkomplizierter Pflegling erwiesen. Obwohl es Wildfänge waren, gingen sie sofort an die angebotene Nahrung und gewöhnten sich schnell ein.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Palmendieb« (10. Mai 2010, 09:13)