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Drusilla

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Montag, 4. Dezember 2006, 14:02

Donau-Flussdeckelschnecke / Viviparus ascerosus

Lateinischer Name:
Viviparus ascerosus(Linnaeus, 1758 )
Deutscher Name:
Donau-Flussdeckelschnecke

Alterserwartung: bei guter Pflege vermutlich sogar über 10 Jahre
Allgemeines: Fluss-/Sumpfdeckelschnecken (Viviparus viviparus und Viviparus contectus) kommen in verschiedensten Biotopen vor, von schnellfliessenden Flüssen (stumpfe Flussdeckelschnecke) und Uferzonen grosser Seen bis hin zu Kanälen und Sümpfen (hier ist es die spitze Sumpfdeckelschnecke). Flussdeckelschnecken haben ein bauchiges rundes Gehäuse mit stumpfem Abschluss, während die Sumpfdeckelschnecke ein spitz abschließendes Gehäuse hat. Man sagt, die Schnecke könne sich auch anpassen: Setzt man eine Sumpfdeckelschnecke in einen Fluss, dessen Randzonen, verlieren die Jungtiere ihre markante Spitze.

Verbreitung: Europa, gemässigtes Klima
Beschreibung: bauchiges rundes Gehäuse.
Physiologie: Lungenatmung, sind mit den Apfelschnecken verwandt, mit Deckel
Geschlechtsunterschied: Weibchen - Männchen; Das Männchen besitzt einen deutlich verdickten, rechten Fühler als Begattungsorgan!!!
Größe: Die Größe der Viviparus ist variabel, im Schnitt wird das Männchen zwischen 53 und 58 mm groß und das Weibchen bis zu 65 mm ... oder größer!!
Temp.: Kaltwasser, kann aber auch bis 27 Grad ohne Probleme gehalten werden, allerdings verkürzt sich die Lebenserwartung

Vermehrung: Die Art ist lebendgebärend, 1 Junges komplett ausgebildet.
Gehäusefärbung: braun-gelblich bis olivefarbene Gehäuse, mit zwei oder drei Streifen, der Körper ist hell/dunkel getupft. Die Färbung des Hauses und des Körpers sind generell variabel und fundortbezogen.

Futter: verwesende Pflanzen, ein wenig Algen, evtl. überbrühtes oder gekochtes Gemüse (?). Die Schnecke gilt als Filtrierer: Plankton! Des Weiteren angenommen wird überbrühter Spinat, Bodenfuttertabletten mit pflanzlichem Anteil, Spirulinatabs und Grünfuttertabletten.
(QUELLE: www.aquarienschnecken-forum.de und
Alexandra Behrendt, in: www.allesummichrum.de)


Beckeneinrichtung: Die Schnecke mag Sandbecken mit algenbewachsenen Steinen oder Kieseln, die sie abweiden kann. Die Tiere brauchen eine gute Versorgung mit Sauerstoff sowie etwas Strömung.
Vergesellschaftung: Die Schnecke ist extrem friedlich. Eine Vergesellschaftung mit kleineren ebenso friedlichen Fischen (kleinere Corydoras-Arten) stellt grundsätzlich kein Problem dar, obwohl bedacht werden sollte, das die Fische die Schnecken möglichst nicht bei der Nahrungsaufnahme stören sollten.
Anmerkungen: Ein faszinierender aber etwas anspruchsvollerer Pflegling, dem man ein eigenes Artenbecken gönnen sollte. Bei einer Vergesellschaftung mit Apfelschnecken können nach meiner Erfahrung erhebliche Verluste unter den jungen Flussdeckelschnecken auftreten, da deren Gehäuse sehr zerbrechlich sind. Außerdem leiden sie schnell unter der Futterkonkurenz durch die agileren und energischeren Apfelschnecken. Eine Vergesellschaftung mit Krebsen, selbst Zwergkrebsen, ist meines Erachtens nicht möglich.

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