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Natalie

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1

Dienstag, 6. November 2007, 14:22

Red Fire im Miniteich?

Hallöchen!

Weil ich so viele RedFire Garnelen habe und seit Heute
auch stolze Besitzerin von zwei Roten Clarkii´s bin ;), die jetzt draußen im Miniteich
wohnen, habe ich mir so Gedacht, ob nicht die Red Fire Garnelen auch draußen den Winter überleben könnten!
Dann fing ich an im Internet rum zu googeln, und habe auch tatzächlich was gefunden! Und zwar hat ein Züchter auf seiner Homepage wohl berichtet, das er ein Versuch gestartet hätte draußen RedFire zu Überwintern! (Der Versuch ist schon länger her)
Er berichtete, das alle Garnellen unter einer Eisschicht überlebten und sie im Frühling besonders viele Junge hatten! Auch wären sie sehr schön rot geworden!

So, bevor ihr mich verhauen wollt wegen der Clarkii´s im Miniteich! 8o
Das sind wohl Wildfänge (zwei Böcke) aus Deutschland die ich freundlicherweise geschenckt bekommen habe. ;)
Die beiden leben jetzt in einem großen Kübel mit vielen Verstecken und ein paar Pflanzen drin. Der Kübel ist mit stabilen Kaninchenzaun gut gesichert! ;)
Dann steht der Kübel bei uns direckt am Balkonfenster! Ich habe ihn gut mit Bläschenfolie und dicken Sackleinen (Jutesack) umwickelt und da wir eine Fußbodenheizung haben und der Balkon und Boden ein Betonguss ist, sollte der Kübel auch noch wärme von der Heizung abbekommen! ;)

Da es zwei Miniteiche sind, einmal Clarkii und daneben Sumpfdeckelschnecken,
habe ich gedacht, setze doch mal versuchsweisse 10 Red Fire mit zu den Schnecken rein! Dies ist jetzt 10 Tage her und alle leben! Was mir noch bei den Beobachtungen aufgefallen war, das sie bei den Temperaturen nicht so viel rumschwimmen. Ich schätze mal das der Stoffwechsel nicht so schnell arbeitet und sie da durch Energie sparen!

Hat vielleicht sonst noch Jemand Erfahrungen mit Garnelen und vieleicht Clarkii`s im Miniteich gemacht?
Ich hoffe nicht, das ihr jetzt böse auf mich seit!
Wie sagt man so schön, Versuch macht klug! ;)

Schöne Grüße Natalie

CPO

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2

Dienstag, 6. November 2007, 15:00

Nimms mir nicht übel, aber egal ob Wildfang oder nicht halte ich rein gar nichts davon, Clarkiis draussen zu halten. ?(

Ich denke nicht, dass man einen Miniteich so dicht bekommt, dass der Krebs da nicht rauskommen würde. Im Haus im Aquarium herrschen einigermassen kontrollierte Verhältnisse die Du draussen nicht erreichen wirst. Und das Argument, dass es Wildfänge sind zählt IMHO nicht, da Du

1. dies ja nicht kontrollieren kannst.

2. im Falle eines Ausbrechens der Clarkiis trotzdem zur Faunaverfäschung beitragen würdest (egal ob Wildfang oder nicht).

und vor Allem

3. Dich unter Umständen sogar strafbar machst (selbst wenn man wild gefangene, ortsfremde Tiere wieder aussetzt).

Grade solche 'Versuche' stärken doch die Stimmen, die lauthals nach einem Verbot für nicht-heimische Krebse schreien. Lass uns doch bitte nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen und durch verantwortungsvolles handeln beweisen, dass wir ohne so ein Verbot klarkommen.
Gruss
Hauke

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3

Dienstag, 6. November 2007, 16:09

Um das Risiko für die Natur wenigstens einzuschränken würde ich zumindestens keine Paarhaltung draußen machen und nur Männchen nehmen.
Das Krebspestrisiko minimiert das jedoch nicht.
Ich denke das die Vorkommen von Clarkii jedoch nicht von Liebhabern stammen sondern von ich nenns Mal "OBIkäufern" und die Tiere loswerden wollten.

LG Achim....
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Natalie

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4

Dienstag, 6. November 2007, 19:13

Hallo!

Jetzt beruihgt Euch erst mal wieder!!! ;)

Punkt 1, Ich bin nicht dumm, ich weiss über die Krebspest bescheid!!!
Ich bin kein Laie mehr!

Punkt 2, Ich schrieb doch das es zwei Böcke sind! Also. wenn die es schaffen
sich trotzdem zu vermehren, dann wäre das wohl eine Sensation!:verrückt:

Punkt 3, Ich habe vor in unserem richtigen Teich Edelkrebse rein zu setzen,
wenn ich mir nicht 200%ig sicher wäre, das das Gitter hält, hätte ich das
wohl nicht so gemacht!

Punkt 4, Die Krebse habe ich von jemandem hier aus dem Forum , und ich denke
das ich ihm wohl glauben kann das es Wildfänge sind! Sonst muß ich
wohl davon ausgehen das man hier keinem mehr trauen kann! ?( Und da gehe ich ja mal nicht von aus, wir sind ja alle Erwachsen, oder! ;)

So und für alle, die immer noch meinen, es gibt kein ausbruchsicheren Miniteich, stelle ich gleich ein paar Bilder rein! Ich würde es Euch auch gerne Persöhnlich zeigen um Euch zu überzeugen, so müssen wohl die Bilder reichen!

Was ist jetzt mit den Red Fire Garnelen?
Das mit den Clarkii`s war eigentlich nur nebenbei erwähnt worden!

Schöne Grüße Natalie

OceanMan

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5

Dienstag, 6. November 2007, 19:59

Ich wollt das diesen Sommer auch nochmal machen, war kurz davor und hab dann mehrere Libellenlarven entdeckt. Keine Großlibellen aberich habs erstmal nicht umgesetzt.
Vielleicht mach ichs doch noch irgendwann. Nur wohn ich hier in hessisch Sibirien, das könnte schon sehr frostig werden in manchen Winter.
Mein Kleinteich sitzt im Erdreich, die richtigen Wasserpflanzen und ein Unterwasserurwald sind ja schon drin.
Vielleicht sollte ich Cambarellus einsetzen um die Libellen zu entfernen :-)

LG Achim.....
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Natalie

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6

Dienstag, 6. November 2007, 20:22

Hallo Achim!

Libellenlarven, hatte ich diesen Sommer nicht im Miniteich gehabt, vielleicht weil den Insekten der Teich zu klein ist und die Liebelen nicht so hoch oben einen Teich vermuten? In unseren großen Teich sind sehr viele Larven und auch andere Insekten!
Sage mal, Cambarellus sind doch auch Amerikana, übertragen die nicht auch die Pest?

Liebe Grüße Natalie

Natalie

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7

Dienstag, 6. November 2007, 20:40

Hier die Bilder von den Miniteichen!

Wie man sieht sitzt das Gitter stram und fest auf dem Kübel!
http://img225.imageshack.us/img225/1816/img5903600ci1.jpg

Einer der beiden Jungs, sie sind ausgewachsen und passen nicht durch die Maschen! ;)
http://img225.imageshack.us/img225/8084/img5899600df8.jpg

Das Gitter ist alle 10 bis 12 cm mit Draht gut befestigt!
Wenn Euch das sicherer ist, kann ich auch Kabelbinder nehmen.
http://img225.imageshack.us/img225/9466/img5902600mo9.jpg

Wenn es die Krebse schaffen den Draht auf zudrehen, dann sind Krebse mit die Intiligentesten Tiere die es gibt! ;)

Schöne Grüße Natalie

8

Dienstag, 6. November 2007, 21:23

Hallo Natalie!

Zu Beginn eine kurze eigene Meinung zu deinem Versuch.
Wieso nicht? Ich finde die oftmals anherrschende konträre Meinung durchaus sympathisch (beugt sie doch der Verbreitung der Krebspest und Artverfälschung vor) doch letztlich oftmals - wie leider in deinem Fall hier - auch einfach völlig überzogen. Mit Sicherheit - und da schließ ich mich Haukes Meinung an - ist das Risiko erhöht durch die Artpflege draußen in Kübeln oder Teichen, letztlich aber nicht anders als bei jeder Pflege (auch im Aquarium) ein berechenbares Risiko. Und ich denke darauf kann man sich erst einmal - ob pro oder kontra - einigen.

Die richtige Gefahr sehe ich ebenso wie Oceanman eher beim Bürger, der unbedarft beim Baumarkt diese Krebse erwirbt und eben schnell wieder loswerden moechte. Seien wir mal ehrlich; woher sollen einem Laien die Ausmaße bewusst sein und darin liegt einfach die Gefahr und die vielfach höhere Wahrscheinlichkeit, als das bei Natalie ein Monsun kommt, der Wasserstand anschwillt, ein Blitz das Netz zereisst und der Krebs über Berg und Tal die Abflüsse links liegen lässt um den unterirdisch fließenden Bach zu finden. Die Wahrscheinlichkeit ist selbstverständlich da, genauso wie sie bei jeder Pflege im Aquarium genauso da ist, ist aber verantwortungbewusst minimiert worden. Ich denke auch nicht das Natalie das Risko unterschätzt und diesen Eindruck macht sie auch nicht.

Dennoch bin auch ich erst mal prinzipiell gegen Freilandhaltung von Faunafremden Krebsen. Ich habe in Frankreich gesehen wie überbevölkert der See mit diesen Krebsen war.


Ansonsten um mal zum eigentlichen Thema kurz was zu sagen.
Ich kann mir es persönlich schon vorstellen das es klappen könnte, habe aber Zweifel ob deine Tiere dies unbeschadet überleben werden. Wenn man die Tiere von Generation zu Generation langsam an kältere Temperaturen gewöhnt, dann ist es vielleicht ja auch denkbar, dass die Schwelle von bisher gewohnten 25 Grad auf dauerhaft 15 und tiefer gesenkt werden könnte. Das die Tiere einen absurd kalten Winter mit in den Kübeln vielleicht 4cm dicke Eisschichten überleben könnten denke ich persönlich aber nicht. Sicherlich stellen sie ihren Stoffwechsel runter, das machen ja viele Tiere in schlechten Zeiten, aber ob das nen ganzen Winter bei extremen Temperaturen von 0 Grad und darunter ausreicht darf eben dann doch bezweifelt werden.

Ich habe aber von Guppys gelesen die mit einem einzelnen Heizstab das ganze Jahr auf dem Balkon überleben. Halt ich für wenig sinnvoll, man wirft ne Menge Strom damit zum Fenster raus. Die Guppys haben sich eben dann kaum weit weg vom Heizstab gewagt und die kältere Periode eben dadurch gut durchgestanden. Testweise sicherlich ganz interessant, darüber hinaus reine Geldverschwendung.

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OceanMan

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9

Mittwoch, 7. November 2007, 01:45

Ich glaube das die Garnelen es vielleicht sogar besser schaffen als die Clarkii.
Das Kübelproblem liegt eher im kalten Boden denke ich.
Wo sonst im Winter am wärmsten, also ganz unten kommt im Kübel der Frost von dort auch und nimmt die Tiere in die Zange.
Das Wasser mit einem Sprudler immer offen zu halten ist wenn dieser Tief hängt ebenso das er eine Schichtung wie in der Natur verhindert.
Auch hat der Kübel bei viel Sonne immer wieder Warmphasen dievielleicht Energie der Tiere verbrauchen.
Letztlich wird es wohl wie in der Natur einigen nicht gelingen den Winter zu überstehen, aber die Anderen vermehren sich bei besseren Bedingungen wie im Aquarium vielleicht ausreichen um den Bestand zu erhalten.

So Long, niemand weiß was passiert hat man es nicht ausprobiert!

Achim...
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10

Mittwoch, 7. November 2007, 08:14

Hallo.

Naja abregen brauch ich mich nicht (dazu hätte ich mich ja erstmal aufregern müssen ;) )

Zu meiner Meinung mit den Clarkiis steh ich aber dennoch. Ein gar nicht so abwegiges Szenario wär z.B., dass ein Marder die Abdeckung beschädigt und die Krebse entkommen würden....auch ein einzelnes Männchen ist - unabhängig, ob es zu einer Populationsbildung beiträgt - ein Fremdkörper.

Zu Deinen Draussen-Garnelen: Ich denke auch, dass es auf einen Versuch ankommt. Bei längeren Frostperioden denke ich jedoch, dass es die Red Fire nicht überleben werden (Gründe siehe Achims Post).

Manchmal erlebt man jedoch Überraschungen, wie z.B. hier mit den winterharten Rückenstrichgarnelen. (Als Vergleich vielleicht ganz interessant)
Gruss
Hauke

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11

Mittwoch, 7. November 2007, 09:11

Hey!

Das höhrt sich ja gleich viel freundlicher an!

Zunächst einmal, jeder darf ja Meinungen haben, ich hab ja auch damit gerechnet!
Nur, ich finde, der Ton spielt die Musik, bzw. die Schreibweise! ;)
Ich wollte hier bestimmt nicht eine Welle von Empörung auslösen,
man hätte ja auch erstmal vorsichtig nachfragen können, wie die ganze Sache denn abgesichert wurde, bevor man gleich den Knüppel aus dem Sack lässt, oder!

Vielleicht sollte ich noch einen Weidezaun um die Miniteiche legen, wegen den Marda, und ich weiss ja auch nicht wer sonst noch alles die Wände hochklettert um bei uns auf dem Balkon zu kommen! ;)
Spaß bei seite!

Zu den Garnelen, ich hatte das beim googeln gelessen, wie das jemand ausprobiert hat, und angeblich wäre das ein strenger und langer Winter gewessen und auch nur son kleiner Teich mit ner tiefe von 50cm! Ich weiss jetzt leider nicht ob ich hier die Internetseite angeben darf, nicht das es ärger gibt!

Wir wohnen ja am Niederreihn, nicht weit weg von Holland, ich finde die Winter hier nicht sehr streng und wie geschrieben, steht der Miniteich Windgeschützt direckt am Fenster! Häuser strahlen auch wärme ab, wer da mal drauf achtet, die Autos frieren nicht so zu, die windgeschützt an Hauswänden stehen!
Dan ist da noch unsere Fußbodenheizung und da merckt man, wenn es bei uns mal Schneit, der Schnee schmilzt sofort, so bald er auf dem Balkon landet!
In dem Punkt, habe ich keine bedenken, im Norden und Süden Deutschland sind die Winter ja immer viel härter als im Westen.
Mal schauen wie das ganze läuft mit dem Versuch.
Ich werde Euch aufjeden Fall auf dem Laufenden halten, auch wenn keine überlebt haben sollten!

Schöne Grüße Natalie

melanieT

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12

Mittwoch, 7. November 2007, 22:33

Huhu,

einen versuch ist es doch immer wert ;) Zumindest seh ich das so.
Tja bei den krebsen kann man geteilter Meinung sein aber es ist nicht sehr wahrscheinlich das die da raus kommen. Trotzdem eine tägliche Kontrolle der Abdeckung und ob beide noch da sind ist natürlich unabingbar. Wegen der Marder hlft vielleicht auch ein Stromzaun ringsrum =) =) =)
Liebe Gr

Natalie

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13

Donnerstag, 8. November 2007, 11:42

Hallo!
Selbstverständlich konntrolliere ich die Kübel, ob alles in Ordnung ist, ;)
Ich kontrolliere auch jedes Aquarium, ob es allen Tieren gut geht und die Technik
vor allem!
Ich schaue auch jeden Abend 2,3 mal mit der Taschenlampe in den Kübeln, weil ich ja selber neugirig bin was die Tiere da so treiben! mir ist dabei jetzt aufgefallen, das die RedFire nachtaktiv geworden sind!
Tagsüber leben sie versteckt, man sieht wenn man Glück hat vielleicht eine,
und wenn ich im dunkeln mit der Taschenlampe schau, dann sehe ich sie nur durchs Wasser flitzen! ;)

Schöne Grüße Natalie

melanieT

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14

Donnerstag, 8. November 2007, 12:13

Hallo Natalie,

so sollte das auch sein ;) Mache früh erstmal eine Runde durch die ganze Anlage und gehe dann erst zum Frühstück und Abends mach ich auch einen Kontrollgang bevor ich ins Bett gehe. Oft geht man aber auch einfach mal so hin. ;)
Vor allem dann wenn man Nachwuchs erwartet oder eben grade sich kleine im Becken tummeln. Mein Mann schimpft relativ oft das ich die Aqaurien dem TV vorziehe ^^
Aber ist doch eigentlich auch viel gesünder als der blöde Flimmerkasten ;)
Bin gespannt ob Deine Nelchen den Winter überleben werden. Wir haben auf em Balkon einen Farbmausmann in Sytroporverkleidung. Dem geht es blendend und der ist auch eher Abends aktiv. Obwohl es da viel kälter ist.... (der sitzt draussen da er in der Wohnung einfach nicht zu ertragen ist)
Liebe Gr

JensKeicher

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15

Donnerstag, 8. November 2007, 18:39

Hey Achim, hey Hauke, hey Rest.
Vorab: Natalie hat die beiden Clarkii von mir bekommen. Es sind Wildfänge aus Baden-Württemberg. Nun war das so. Ich hatte nicht wirklich den Platz die Clarkii weiter zu halten. Nun gab es zwei Möglichkeiten. Entweder der Kochtopf oder jemandem schenken bzw. verkaufen. Sinnlos töten wollte ich die Tiere nicht, kaufen wollte sie keiner obwohl es echt gute Preise gewesen wären, also blieb nur eins. Ich wollte sie verschenken. Natalie erzählte mir von Ihrer Idee mit dem GESICHERTEN Miniteich und ich fand die Idee ganz gut!

Nun zu euren Kriterien:
Hauke:

1. "Ich denke nicht, dass man einen Miniteich so dicht bekommt, dass der Krebs da nicht rauskommen würde. Im Haus im Aquarium herrschen einigermassen kontrollierte Verhältnisse die Du draussen nicht erreichen wirst"

Wer sagt das man draußen etwas nicht dicht bekommen kann, was man im Haus dicht bekommt? Krebse können sich noch nicht teleportieren ;) Also gibt es immer Maßnahmen um ein entkommen zu sichern. Im Aquarium tut man halt mit Filterwatte die Löcher der Abdeckung abdichten, draußen nimmt man halt engmasichen Zaun.


2. "im Falle eines Ausbrechens der Clarkiis trotzdem zur Faunaverfäschung beitragen würdest (egal ob Wildfang oder nicht).
und vor Allem
Dich unter Umständen sogar strafbar machst (selbst wenn man wild gefangene, ortsfremde Tiere wieder aussetzt)."

Stimmt! Es ist strafbar gefangene Tiere egal ob heimisch oder nichtheimisch wieder auszusetzen. Nur denkst du ich würde jemandem Tiere geben wenn ich nicht 100 % sicher wüsste das sie nicht im nächsten Fluss landen?!


3. "Grade solche 'Versuche' stärken doch die Stimmen, die lauthals nach einem Verbot für nicht-heimische Krebse schreien. Lass uns doch bitte nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen und durch verantwortungsvolles handeln beweisen, dass wir ohne so ein Verbot klarkommen."

Komisch, da die Aquarianer ja sooo toll auf Ihre Tiere achten gibt es ja mittlerweile Orc. immunis, Orc. limosus, Proc. clarkii, Pacif., Marmorkrebs und und und. Das Problem ist. Es gibt natürlich viele Aquarianer wo sich Krebse anschaffen um Freude an Ihren Farben etc. zu haben. Nun ist es ja aber auch so das sich die Tiere irgendwann mal vermehren und dann gibt es wieder 2 Unterschiedliche Typen von Mensch. Es gibt die mitdenkenden wo ihre Tiere verkaufen oder verschenken und es gibt die Dummen Leute wo sich denken. Ach ich hab zuviele Krebse, egal! Ab in den nächsten Bach.
Worauf ich hinaus will. Ich nehme mal stark an das die Leute von diesem Forum keine Tiere einfach aussetzen! Aber punkt ist, die Leute wo die Tiere einfach aussetzen schreiben hier nicht im Forum.


Ich könnte jetzt hier noch ewig weiter argumentieren, aber dazu fehlt mir einfach die Zeit!

Grüße aus Heilbronn,
Jens Keicher
Hasta luego,
Jens

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16

Freitag, 9. November 2007, 08:15

hmmm...eigentlich gings ja in erter Linie um die Red Fire.

Die Anmerkung mit den Clarkiis war nur meine persönliche Meinungsbkundung. Nicht mehr - nicht weniger. ;)

Jens, dass Du den Clarkii nicht umbringen wolltest ehrt Dich, und finde ich ja vollkommen OK.

Zu 1. Nein, ein Krebs kann sich sicherlich nicht teleporieren. Dennoch ist ein dünnwandiger, abgedeckter Kübel draussen meiner Meinung nun mal nicht so sicher, wie ein Aquarium im Haus....Türen kann ein Clarkii ja auch nicht öffnen, gell. ;)

Zu 2. Na ist doch prima. Mehr habe ich nicht behauptet. Ich wollte Natalie lediglich drauf hinweisen, dass u.U. hältern in einem Kübel draussen schon den Tatbestand erfüllen könnte. (Betonung liegt auf könnte, denn so rechtskundig bin ich nicht) Mein Bauchgefühl sagt mir auch, dass man hier auch durchaus zwischen Garnelen und Krebsen unterscheiden darf, da die letztgenannten auch gern mal wandern. Da dies eine öffentliche Plattform ist und es dem Einen oder Anderen nicht bewusst ist, finde ich diesen Einwand nur fair und legitim.

Dieses 'Experiment' an sich finde ich auch super spannend. Dazu aufrufen oder es unterstützen möchte ich aber nicht. Ich möchte bitte nur auch nicht so verstanden werden, dass ich andere dafür Verurteile. Das steht mir nun wirklich nicht zu.

Zu 3. Na, ob ausschliesslich die Aquarianer für alle ausgesetzten Krebse verantwortlich sind wage ich zu bezweifeln. Dass die Leuts hier im Forum nicht einfach achtlos ihre überschüssigen Tieren in die Natur schmeissen hoffe ich doch sehr. Aber auch hier: möglicherweise ist der Begriff aussetzen nicht so eng definiert, wie Du meinst. Ich weiss es einfach nicht, und deshalb habe ich diesen Gedanken einfach mal 'in den Raum' geschmissen. ;)

Ich halte Natalie für mündig genug, um diese Entscheidung zu treffen. Verurteilen werde ich diese Entscheidung nicht, aber befürworten muss ich sie ja auch nicht. ;)

Für mich ist das Thema Clarkii in diesem Thread damit erledigt und da es hier ja eh in erster Linie um die Garnelen gehen sollte schlage ich vor, dass wir uns nun auch hierhauf Konzentrieren.

Welche Tages/Nachttemperaturen herrschen in dem Kübel? Misst Du dies, Natalie?
Gruss
Hauke

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17

Freitag, 9. November 2007, 10:04

Hallo,

ich möchte noch zu bedenken geben, das auch Red Fire bei uns nichts in der freien Natur zu suchen haben. Nur weil sie kleiner sind und keine Krebspest übertragen, heißt das noch lange nicht, dass sie für unsere einheimische Natur ungefährlich sind. Ich habe jetzt keine bedenken, dass die Tiere bei jemandem der verantwortungsbewußt mit der Problematik umgeht abhauen. Mehr Sorgen mach ich mir da schon bei den Normalaquarianern. Wenn die kleinen Jungtiere, die mann kaum sieht, zum Beispiel beim nächsten Wasserwechsel, mit abgesaugt werden und dann ...

Für uns kann das nur beduten: Aufklären, Aufklären und nochmals ... ,
damit wir möglichst lange an unserem Hobby Freude wie bisher haben dürfen.

Viele Grüße
Martin
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Natalie

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Freitag, 9. November 2007, 10:38

Hallo Hauke!
Die Wassertemperatur liegt zur Zeit bei 6 Grad, plus minus 1Grad!
Bis jetzt sind alle Tiere noch munter.

Hallo Martin!
Da kann ich Dir nur zustimmen!

Zitat

Wenn die kleinen Jungtiere, die mann kaum sieht, zum Beispiel beim nächsten Wasserwechsel, mit abgesaugt werden und dann ...


Ich denke deswegen ist der Versuch auch wichtig, um zu zeigen wie Gefährlich es ist auch Garnelen auszusetzen, da diese eventuell den Winter überleben könnten!
Es gibt zwar eine ganze reihe an Räubern (Liebelenllarven, Gelbrandkäfer, und viele mehr) in unseren Teichen, aber es ist nicht sicher das diese die Leuchtenden Garnelen als Beute ansehen werden, da es in der Tierwelt auch Warnfarben gibt, die abschrecken!
Nach dem Versuch kann man die Artbeschreibung der Red Fire wohl ergänzen!

Schöne Grüße Natalie

19

Freitag, 9. November 2007, 11:33

Servus!

Zitat

Original von JensKeicher
Stimmt! Es ist strafbar gefangene Tiere egal ob heimisch oder nichtheimisch wieder auszusetzen. Nur denkst du ich würde jemandem Tiere geben wenn ich nicht 100 % sicher wüsste das sie nicht im nächsten Fluss landen?!


Zitat

Original von CPO
Ich wollte Natalie lediglich drauf hinweisen, dass u.U. hältern in einem Kübel draussen schon den Tatbestand erfüllen könnte.


Natalie macht sich in ihrem Fall nicht strafbar. Da kann ich beruhigen.

OceanMan

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Freitag, 9. November 2007, 16:03

Vom Hölzchen auf Stöckchen....

Was hat denn der Jens schonwieder 8o, hat dir einer etwas vorgehalten hier :-|
Klar kann ich einen Kübel ausbruchsicher machen, und ist er auch bestimmt.
Garnelen und Krebse auf dem Balkon im Kübel sind nicht ausgesetzt. o
Welcher Behälter benutzt wird Glas oder PE interesiert doch keinen.
Im Gartenteich in der Wiese währe es aber nichtmehr so.
Garnelen wandern nicht über Land und sind damit weniger gefährlich, würd ich meinen. Auch Kleinkrebse sind warscheinlich nicht so einzustufen.
Auch haben dies Tiere bestimmt Fressfeinde in der Natur, was für einen Clarkii nicht gilt. Selbst Aale und Großfische gehen nicht unbedingt an ausgewachsenen Krebse.

LG Achim ... :-)
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