Hallo,
die Überschrift spricht ja eigentlich für sich...
Ich bin vorgestern durch einen blöden Zufall zu meinen ersten "großen" Krebsen gekommen (die ich mir ja eigentlich schon lange gewünscht hatte; aber...naja)...
Galizier, denke ich?? 2 Paar Augenleisten, Scherenunterseiten und Gelenkhäute hell, langgestreckte "Finger". Als was genau sie auf der Speisekarte standen: keine Ahnung.
Die beiden hatten quasi einen "Fluchthelfer" in einem Hamburger Nobelrestaurant. Essen/Kochen wollte sie dann wohl doch niemand mehr.
So kam es dann, dass jemand sagte: frag doch mal Birgitt; die
mag Krebse... Ja, schon; aber nicht
essen!
So sind die beiden kurzerhand zunächst einmal in mein 180-L-Becken eingezogen; quasi als Notrettung...und lagen dort stundenlang erstmal auf der Seite...
Das ist (öh...war!!!

) mal mein Pflanzenbecken.
Nach Umgestaltung mit großen Tonröhren, Laub etc. fühlen sie sich nun auch richtig wohl und sind gegeneinander auch nicht arg aggressiv (da wird höchstens mal geschoben).
Ein Tier ist definitiv ein Männchen, bei dem anderen muss ich halt noch mal genauer schauen.
Natürlich habe ich nun Fragen...
Die scheinen mir (als Garnelen- und CPO-Gewöhntem)
Unmengen zu fressen.

Wie viel zusätzlich an Gurkenscheiben und Krebstabs soll ich ihnen denn nun täglich anbieten? Momentan knacken sie nebenbei meine TDS. Auch lecker!
Die Temperatur liegt grad mal bei ca. 20°C. Könnte im Winter noch weiter abfallen, da das Becken im Keller steht. Ist das ok?
Ich weiss ja generell nicht, ob meine Rettungsaktion nun so toll war, oder ob der Kochtopf kürzeres Leiden bedeutet hätte...

Ich gebe mir aber Mühe mit den Tieren und bin jetzt schon völlig hin und weg...
Ein ca. 400-L.-Becken hätte ich noch in petto. Wenn sie sich zu sehr belästigen, würde ich das auch wieder in Betrieb nehmen.
Ich häng mal 2 Fotos an
LG
Birgitt