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Aqua-Terrarium.de

Jessy

Garnelenei

  • »Jessy« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 14. September 2009, 19:17

Kamberkrebshaltung

Hallo,
weiß jemand etwas über die Haltung des Kamberkrebses (Orconectes limosus).
Ich habe ein Pärchen, die zwei sind noch recht klein gerade ca 4-5cm.
Jetzt habe ich zwar viel darüber gelesen, wie sie unsere einheimischen Krebse gefährden, aber nicht über die Haltung im Aquarium gefunden.
Kann mir da jemand Tipps geben???
Würde mich freuen!!!
MfG Jessy

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2

Montag, 14. September 2009, 19:55

hallo,
diese krebse sind problemlos bei 4 - 28° C zu halten wenn bei höheren temperaturen der sauerstoffgehalt ausreichend ist.da es ein nordamerikaner ist mag er es lieber kühl.
die vermehrung findet nur einmal im jahr statt.
auf keinen fall darf er in unsere natur entweichen da er einheimische arten verdrängt und evtl. ein potenzieller krebspestverteiler ist.
der main ist voll davon,leider.
Wenn zwei das gleiche tun entsteht leicht ein dritter !
Gruß Peter

Welsman

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3

Montag, 14. September 2009, 21:27

HALLO Jessy,

schaue mal Hier
Mit freundlichen Grüßen
Peter


Jessy

Garnelenei

  • »Jessy« ist der Autor dieses Themas

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4

Dienstag, 15. September 2009, 19:24

Hallo,
danke für die Antworten.
Ich habe die zwei selbst in einem an den Rhein grenzenden See gefangen, da ich sie nicht kaufen wollte^^.
Aber aussetzen will ich sie eigentlich nicht mehr, obwohl da die einheimische Krebse bestimmt schon ganz weg sind, weil man da Massen von den Kamberkrebsen findet.
Die Seite habe ich mir schon durchgelesen, wie gesagt, darüber bin ich jetzt super informiert, nur zur Haltung der Kamberkrebse findet man nichts.
MfG Jessy

CPO

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5

Mittwoch, 16. September 2009, 07:30

Hallo.

So sehr uns Flusskrebse auch am Herzen liegen, so bleibt bei nicht-heimischen Kreben nur, sie bis zum Ende zu behalten. Ich glaube nach Fischereirecht dürfen Krebse weder aus der Natur entnommen, noch dort wieder ausgesetzt werden. Der Schaden beim fangen dieser Krebse in kleinen Mengen in der Natur ist aber sicherlich nicht so groß, wie das wiedereinbringen in die Natur. Letzeres sollte demnach ein absolutes NO GO sein. ?(

Sofern KEINE andere Möglichkeit besteht, würde ich - wenn es auch grausam klingt - Kalico-, Kamber- und Signalkrebs lieber töten wie wieder aussetzen (persönlich würde ich diese Krebse aber natürlich lieber bis an ihr natürliches Ende pflegen). Extreme Vorsicht ist beim Signalkrebs geboten, da er dem heimischen Edelkrebs äußerlich noch am ähnlichsten ist. ;)
Gruss
Hauke

"Give a man a fish, and you feed him for a day. Teach a man to fish, and you feed him for a lifetime."

Andreas

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6

Mittwoch, 16. September 2009, 12:02

Ich finde das nicht wirklich gut, Tiere aus der freien Natur in Gefangenschaft zu nehmen, auch wenn diese dort eigentlich gar nicht heimisch sind X/ Versuche auch im Zooladen so weit wie möglich und für mich ersichtlich Wildfänge zu meiden.

CPO

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7

Mittwoch, 16. September 2009, 12:15

Prinzipiell hast Du natürlich absolut recht, Andreas. Die oben genannten Krebse sollten jedoch eigentlich nirgendwo in Deutschland in einem Zoo-Laden zu finden sein (wenn doch gehört dem Händler gehörig der Hintern versohlt). Wer also explizit diese Krebse pflegen will, der muss entweder Nachzuchten suchen (was nicht einfach wird, da ja eben kaum Jemand diese Krebse hält) oder sie eben Wild fangen.

Aaaaber: ich persönlich rate da auch eher zu einer Haltung von den Krebsen, die es im Handel gibt (und welche bis auf dem Clarkii eigentlich kaum Überlebenschancen in der Natur hätten)
Gruss
Hauke

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