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Aqua-Terrarium.de

21

Mittwoch, 6. August 2008, 11:21

Mit sowas befasse ich mich nicht.
Hab mir ne Wurzel gekauft und ins Becken gelegt.
2 Tage später 3 Garnelen tot und 3 liegen auf der Seite.
Grossen Wasserwechsel gemacht.
3. Tag nichts passiert.
4. Tag 2 Garnelen tot und 5 liegen auf der Seite.
Grossen Wasserwechsel gemacht und Wurzel entfernt.
Und jetzt hab ich seit Monaten keine auffälligen Todefälle mehr.

Mag ja sein das nicht immer alles zutreffent ist, aber in einem Forum greift man halt auch auf Erfahrungen und Wissen anderer zurück.
Du kannst deine Pflanzen auch gerne zu Futter zermatschen, aber vielleicht gibt es eben auch andere Arten von Anubias die schädlich sind, oder irgendwelche Schadstoffe abgeben "können".

Nur weil alle sagen Kupfer ist schlecht für Garnelen legst du ja bestimmt nicht dein Aquarium mit Pfennigen oder Kupferkabeln aus !

Ich will damit nur sagen.
Auch wenn du alles ausprobierst und widerlegst heißt das nicht das es "immer"
so ist.
Du hast jetzt diese Einstellung aber ich habe bezüglich Mopani schlechte Erfahrungen und Anubias sind ein berechenbares Risiko.

Anolis05

Jungkrebs

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22

Mittwoch, 6. August 2008, 13:59

Hallo Hatari,
mit sowas solltest Du Dich aber doch befassen.
Der Tod Deiner Tiere könnte ja ne Menge anderer Ursachen haben.
Gibt nämlich ne Menge anderer Parameter im Wasser die man mit unseren Möglichkeiten nicht bzw. nur mit hohem finanziellen Aufwand nachweisen kann.
Da ist es im Schadensfall natürlich einfach und naheliegend auf "Mopaniwurzel usw." als Verursacher zu zeigen ohne dieses zu hinterfragen weil sowas ja in den Foren oft genug behauptet wird.
Bei näherer Recherche stellt man dann sehr häufig fest daß diese "Warnungen" meist einfach "nachgeplappert" werden aber keine eigenen Erfahrungen dazu gemacht wurden.
Ich kann die manchmal etwas harsche Wortwahl von Ralf gut verstehen.
Auch ich werde gelegentlich etwas deutlicher in meiner Wortwahl weil mir bei manchen Äußerungen zu bestimmten Themen (z.B.Kupfer,Planarien usw.) einfach der Kamm schwillt.
M.E. sollten wir uns angewöhnen nur von unseren selbst gemachten Erfahrungen zu berichten und nicht etwas empfehlen mit dem wir selbst keine Erfahrungen gemacht haben.
Selbstverständlich sollte man auf kritische Hinweise verweisen.
Bei unserem Hobby führen viele Wege zum Ziel.
Einen Königsweg gibt es (gottseidank) nicht.
LG
Heinrich

23

Mittwoch, 6. August 2008, 14:42

Ich verstehe schon den Hintergrund der Sache.
Jedoch werde ich benannte Wurzel unter keinen Umständen noch einmal in ein Garnelenbecken legen.
Und ich werde auch nicht der jenige sein, der auch nur "ansatzweise evtl."
giftige Pflanzen in sein Becken setzt.
Und wenn du diese "Gerüchte" aus den Foren vertreiben willst mußt du in der Literatur beginnen.
In allen fachbezogenen Büchern ist es erwähnt.
Für mich ist dieses Thema aber hier zu Ende.
Meinen Garnelen geht es ohne Anubias und Mopani blendend und das ist für mich
die Hauptsache.

mfG Markus

Danimonster

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24

Mittwoch, 6. August 2008, 14:57

Hi ihr Lieben

muss auch mal was zur Mopani beitragen.

Wir hatten in mehrere Garnelenbecken Mopaniwurzeln zur Deko und hatten mit ettlichen Todesfällen zu kämpfen. Man konnte bei den verstorbenen Garnelen nicht erkennen woran sie gestorben sind und jedes mal verstarben sie ohne vorherige Anzeichen.

Das Wasser wurde auf Herz und Nieren getestet und alle Werte waren konstant und bis auf ein wenig Nitrat richtig gut.

Nun hatten wir auch gelesen das man Mopani nicht in Garnelen Becken einbringen soll weil eben dadurch Ausfälle auftreten.
Also alle Mopani rausgenommen.
Anolis zu liebe würd ich nun natürlich gerne schrieben das sich nix geändert hat ( mag solche Vermutungen sonst auch nicht ). Aber es trat eine deutliche Besserung ein und es verstarben keine weiteren Tiere.

Im Wasser konnten übrigens keine erhöhten Metallwerte nachgewiesen werden. Also seltsame Sache aber scheinbar is es ohne Mopani doch besser.

LG Dani

Anolis05

Jungkrebs

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25

Mittwoch, 6. August 2008, 16:23

Hallo Dani,
mir zuliebe mußt Du da nix positives über Mopani schreiben.
Du liegst nämlich ganz auf meiner Linie und hast das getan was ich praktisch einfordere:
Du hast Deine eigenen Erfahrungen eingebracht und nicht die von Anderen .
Erstaunlich war Deine Bemerkung über die Metallwerte.Die deckt sich mit den Erfahrungen von Ralf und regt zum Nachdenken an.
Sind es bei Mopani vielleicht garnicht die Metallgehalte sondern die unterschiedlichen Chemikalien mit denen die unterschiedlichen "Erzeuger" die Wurzeln reinigen?
Würde sich sicherlich lohnen dieser Spur mal nach zu gehen.
Wie bekannt bin ich ein Verfechter "biologischer" Methoden.
Vor über 40 Jahren hat mir ein Aquarianer aus WHV mal den Tip gegeben Wasserflöhe als Indikator für die Wasserqualität einzusetzen., weil die auf viele Schadstoffe, insbesondere Schwermetalle , schon reagieren bevor dies mit den üblichen Tests nachweisbar ist.
Eine bessere,schnellere und billigere Methode habe ich bisher nicht gefunden.
LG
Heinrich

Aquariot

unregistriert

26

Donnerstag, 7. August 2008, 00:52

Vorab, ich bin der Meinung, dass ich bisher nett war, nicht harsch. Das Wort Mist stammt nicht von mir. Müll wäre auch noch eine Möglichkeit, oder Meinung.

Zitat

Original von Hatari
Mit sowas befasse ich mich nicht.

Mit was bitte ?

Zitat

Original von Hatari
Hab mir ne Wurzel gekauft und ins Becken gelegt.
2 Tage später 3 Garnelen tot und 3 liegen auf der Seite.
Grossen Wasserwechsel gemacht.
3. Tag nichts passiert.
4. Tag 2 Garnelen tot und 5 liegen auf der Seite.
Grossen Wasserwechsel gemacht und Wurzel entfernt.
Und jetzt hab ich seit Monaten keine auffälligen Todefälle mehr.

Und wo ist jetzt das Metall ?

Zitat

Original von Hatari
Mag ja sein das nicht immer alles zutreffent ist, aber in einem Forum greift man halt auch auf Erfahrungen und Wissen anderer zurück.

nee, sollte man nicht in der Form alles ungeprüft nachzuplappern

Zitat

Original von Hatari
Du kannst deine Pflanzen auch gerne zu Futter zermatschen, aber vielleicht gibt es eben auch andere Arten von Anubias die schädlich sind, oder irgendwelche Schadstoffe abgeben "können".

"können" ist gut - ich denk mal dass sie es bei physicher Grobheit tun
aber was solls, das wird ja kindisch jetzt auch noch von botanischer Verwandheit usw. zu labern um dann doch nur eine trotzige Pauschalantwort zu bekommen. Man darf dir wohl nicht widersprechen ? Trotz das es eigentlich ein Grundwesenszug einer Diskussion ist. Und was ich schreibe ist auch nur eine Meinung, kein Dogma

Zum Glück auch nicht die der Autoren von Aquarienatlas, diverse Dennerle-Veröffentlichen, der Verlage von Tetra, Kernen, ... wo nichts von einer, der ich glaube 8 Arten, giftigen Anubias geschrieben wird. Im schlimmsten Fall, dass sie etwas Oxalsäure enthalten könnten. Aber die kann auch im Flockenfutter sein.


Last not least, Heinrich hat da einen guten Tip. Auch manche Profies in den Wasserwerken verwenden den Wasserflohtest. Empfindlicher sind da nur noch Muschelkrebschen, die sind denen aber viel zu schwer nachzuziehen.

CPO

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27

Donnerstag, 7. August 2008, 08:54

Hallo.

Im Prinzip habt ihr alle recht und im Grund genommen seid ihr Euch auch einig. ;)

Die Erfahrungen Anderer zu ignorieren ist sehr blauäugig, da stimme ich Markus zu. Auch das Weitergeben von Erfahrungen, die man nicht selbst gemacht hat, finde ich nicht verwerflich, denn auch davon kann man profitieren.

Den Aussagen Anderer aber blindes Vertrauen zu schenken, ohne diese auch mal zu hinterfragen ist genauso naiv. So entstehen die harnäckigen Mythen, die sich oft und lange halten.

Die 'gute' Aquaristik sollte meiner Meinung ein 'gesunder' Mittelweg zwischen Theorie und von Pragmatismus geprägter Praxis sein. Diese Vorgehensweise erkenne ich abei bei allen Diskutanten in diesem Thread, sei es die Wurzel einfach zu entfernen und daraus seine Schlüsse zu ziehen, oder Wasserflöhe als Indikator zu nehmen.

@Jan
Ich habe mir dieses Thema nochmal durchgelesen. 4-5 CPOs sind für ein 30l Aquarium schon ganz schön viel. Das ist zwar möglich, aber Du musst zwischen einem 'Zuchtbecken' und einem 'Dekorationsaquarium' unterscheiden (Natürlich gibt es dazwischen noch viele Graustufen). Bei einem Zuchtaquarium ist eine höhere Besatzdichte durchaus möglich, aber dann sollte das Becken derart 'zerkrautet', zugewachsen und mit vielen Versteckmöglichkeiten versehen sein, dass Du die Krebse so gut wie gar nicht zu sehen bekommst. Wenn Du die Krebse öfters auch mal sehen möchtest, solltest Du mit einem Pärchen oder einem Trio vorlieb nehmen und dann darf das Aquarium ein wenig 'übersichtlicher' eingerichtet sein.

...'Dekorationsaquarium' ist nicht abwertend gemeint und auch in solchen Becken kommt es durchaus zu Nachwuchs.
Gruss
Hauke

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28

Donnerstag, 7. August 2008, 10:19

Ist jetzt mal ne Frage.
Hab ich zwar auch nur in einem Forum gelesen, aber konnte mal einer beobachten, oder hat schon mal einer gesehen das ausgewachsene Wasserflöhe Garnelenbabys erbeuten ?
Wäre ja ratsam zu wissen, bevor man sich die ins Garnelenbecken setzt.

mfG Markus

Danimonster

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29

Donnerstag, 7. August 2008, 10:35

Hey Markus,

sind nicht selbst ausgewachsene Wasserflöhe viel zu klein für solch ein vorhaben?
Und der hat doch auch nur so kleine Fühlerchen.

Kann mir nicht vorstellen das die kleinen Dinger zum Fischkiller mutieren können! :-|

CPO

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30

Donnerstag, 7. August 2008, 10:37

Hab ich auch weder ausprobiert noch habe ich dies also beobachten können....

...dennoch maße ich mir eine sehr sehr sehr sehr starke Vermutung an, dass kein Wasserfloh jemals eine Babygarnele erbeuten kann.

Davon bin ich überzeugt, da ich sowohl kleine Wasserflöhe kenne, wie auch kleine Garnelen. Wasserflöhe sind (wenigstens, wenn diese hier gemeint sind) recht einfache Krebstierchen. Sie ernähren sich von Kleinstpartikeln.
Gruss
Hauke

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Anolis05

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31

Donnerstag, 7. August 2008, 13:53

Hallo,
habe in meinen sämtlichen Becken ständig mehrere Wasserfloharten bis hin zum Riesenwasserfloh (Daphnia magna) der bis zu 6mm groß wird.
Habe noch nie beobachtet daß Garnelen und seien sie noch so klein belästig oder gar gefressen wurden.
Daphnien lieben übrigens Schneckenkot.

Gruß
Heinrich

CPO

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32

Donnerstag, 7. August 2008, 14:30

Hallo.

Zitat

Daphnien lieben übrigens Schneckenkot

Stimmt. Genauso wie Hefe und Algenwasser. Ich hatte hier vor einiger Zeit hier mal Erfahrungen gesammelt.


...ich muss sagen, dass ich langsam wieder richtig Lust auf ein technikloses Nano-Daphnienbecken bekomme... ;)
Gruss
Hauke

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33

Donnerstag, 7. August 2008, 14:50

Konnte ich mir auch nicht vorstellen, aber wer weiß!
Ich züchte nebenbei nur ein paar Artemien in einem 10l Becken.
Der Link von CPO funktioniert bei mir nicht.
Geht das auch anderen so ?

CPO

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34

Donnerstag, 7. August 2008, 14:54

Komisch, bei mir gehts....

Was steht bei Dir den in der Browser-Adressleiste www.wirbellose.net oder pfranzek.whv-web.de?

Such mal nach einem Thema 'Daphnienzucht' hier im Forum dann findest Du es.
Gruss
Hauke

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35

Donnerstag, 7. August 2008, 17:02

kann nicht angezeigt werden.
naja, nicht schlimm, habs jetzt auch so gefunden.