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Aqua-Terrarium.de

1

Sonntag, 29. Juni 2008, 12:18

Wer bin ich - Wer kennt mich?

Wer kann helfen bei der Bestimmung dieses wunderschönen Tieres?

NEIN - Ich habe nicht erst gekauft und frage mich nun um welche Art es sich dreht.

Dieses wunderschöne Tier bekam eines Tages (vor ca. 2 Jahren) mein Schwiegervater, da der Vorbesitzer sich in der werdenden Größe doch sehr verschätzt hat.
Nach 2 Jahren des rumkrebsens in dessen 2ccm-Becken hat er sich nun entschieden, mir das wundervolle Tier zu vermachen.

Nur habe ich leider nicht den Hauch einer Ahnung, was sich unter dem Panzer erbirgt.

http://www.robert-m.de/krebs/03.jpg
http://www.robert-m.de/krebs/04.jpg
http://www.robert-m.de/krebs/05.jpg
http://www.robert-m.de/krebs/06.jpg
http://www.robert-m.de/krebs/07.jpg
http://www.robert-m.de/krebs/08.jpg
http://www.robert-m.de/krebs/01.jpg

Soviel kann ich schon sagen, mit meinem Marmorkrebs verträgt sie sich scheinbar sehr gut, KEINE Anzeichen von Macht- und Revierkämpfen.

Nach einigem Suchen geht mein Tipp in Richtung:

Cherax quadricarinatus - Rotscherenkrebs

Wachsen wird sie wohl auch nicht mehr. Denn die Größe, ist bei den Beobachtungen bei meinem Schwiegervater, in den letzten 18 Monaten konstant geblieben.

Wer kann mir weiterhelfen?

Vielen Dank euch.

Andy

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2

Sonntag, 29. Juni 2008, 13:14

Ja, hast recht mit deiner Vermutung. Es handelt sich um einen quadri.
Viele Gr

Mr. Clarkii

Jungkrebs

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3

Sonntag, 29. Juni 2008, 13:19

Moin,

ja es handelt sich um einen Cherax Quadricarinatus.

Du hälst Deinen Cherax mit Procambarus Arten zusammen?
Hast Du schonmal was von Krebspest gehört?
Die Procambarus Arten (und noch andere) sind überträger der Krebspest, untereinander ist es kein Problem aber die Pest geht auf Cherax über.
Gruß aus Jever

Mr. Clarkii

Jungkrebs

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4

Sonntag, 29. Juni 2008, 13:21

Schau mal hier
Gruß aus Jever

5

Sonntag, 29. Juni 2008, 13:28

Im Moment muss ich einfach

weil, das Ding so nicht geplant war.

Ich habe zwei aktive Becken hier stehen, wobei das 112 Liter im MOment die Behausung ist.
Im 60 Liter Becken hab ich mein Clarkii-Weibchen einquartiert (Zuchtbecken).

Das ich ihn mit ins große Becken gesetzt hab, weil mein Schwiegervater mich damit überrascht hat, da er ihn ausquartieren wollte.

Ich bin gerade nebenher damit bechäftigt ein weiteres AQ einzufahren um den Cherax dann umzusetzen.

6

Montag, 30. Juni 2008, 11:38

Vielen Dank

für die schnellen Antworten und die Hinweise.

Ich hab den Cherax gestern schon umgesetzt. Den Anschein nach hat er den zweiten Umzug auch gut überstanden.

Nun hoffe ich doch sehr, das er keine allzubleibenden Schäden von seinem Kurzaufenthalt bei den Proci's davon trägt.

Mein Aktion soll nciht bedeuten, das ich zu unfähig bin, nur leider waren die Informationen alles andere als hilfreich, die ich von meinem Schwiegervater bekam. Da war von einer Garnele und Languste und auch von einem etwas zu gross gewordenem Flusskrebs die Rede.

Naja, nun hoffe ih mal das beste udn das wir noch lange Freude an ihm haben werden.

Bis dahin.

Vielen Dank euch allen udn bis demnächst

LG Robert

Mr. Clarkii

Jungkrebs

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7

Montag, 30. Juni 2008, 21:54

Moin Robert,

es sollte auch nicht bedeuten das Du unfähig bist.
Man denkt einfach nicht daran.

Ich wollte es auch mal so machen wie Du, aber ein Freund hat mich auch darauf hingewiesen das mit der Krebspest und den Cherax.

Dafür ist doch ein Forum da, um Fragen zu stellen.
Gruß aus Jever

Aquariot

unregistriert

8

Montag, 30. Juni 2008, 22:27

sind alle Amerikaner infiziert ? Oder gibts auch nicht infizierte Exemplare ?

Andy

Gelegenheits-Züchter

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9

Montag, 30. Juni 2008, 23:10

Es ist sicher, dass nicht alle amerikanischen Krebse wirklich die Krebspest tragen. Allerdings könnten sie potentielle Träger sein. Inwiefern sich die Erreger wirklich unter Aquarienbedingungen halten und auch über mehrere Generationen übertragen können, ist soweit ich weiß nicht untersucht.
Allerdings ist mir kein Fall bekannt, wo wirklich Cherax im Aquarium von der Krebspest infiziert wurden. Die Gefahr würde ich als relativ gering einstufen, wenn du nicht gerade frische Wildfänge aus infizierten Beständen mit dazu setzt.
Die weitaus größere Gefahr besteht wohl in den doch erheblichen Größenunterschieden....
Viele Gr

10

Dienstag, 1. Juli 2008, 02:17

Sein oder nicht sein

Ich habe nun schon ne lange Zeit mit Krebsen, vorzugsweise Procambari-Arten zu tun. Eine direkte Nachzüchtung hat bisher, aus welchen Gründen auch immer, nicht geklappt.

Ich muss auch gestehen, ich habe bisher erst 3 Krebse aus unerklärlichen Gründen verloren. Wobei es eigentlich 2 sind, der dritte kam komischerweise nicht aus seinem Anzug. Was vorher nie Problem war.

Die anderen 2 (ein clarkii & 1 alleni) haben sich in ne ruhige Ecke im Becken verkrümelt und aufgehört zu leben. Äusserlich war nichts zu bemerken.

Was die "Pest" angeht, hatte ich nie Probleme. Weder mit Nordamerikanern die dauerhaft eingezogen sind, oder aber mit Ami's die ich nach ner gewissen Zeit umgesetzt habe.

Mich haben immer wieder einige davor gewarnt, nur irgendwie hab ich das Gefühl, will der Wissenschaft & Forschung nicht vorgreifen, das es sich bei den Krebsen, ähnlich wie bei Menschen verhält.
Einige Menschen tragen Ereger bestimmter Krankheiten in sich, die sie weitergeben können, ohne das sie selbst daran erkranken, während der angesteckte u.U. daran sterben kann (Bsp. Sichelzellen-Anämie).

Aber allen Spekulationen zum Trotz, ich werde meinen Cherax mal ein wenig genauer beobachten, notfalls auch mit ner Cam über Nacht und dann mal schauen.

Im Moment verkrümelt er sich in seiner Röhre und zeigt sich nur dann im Becken, wenn wir da Licht abgeschaltet haben. Schade eigentlich.

LG Robert

11

Dienstag, 1. Juli 2008, 04:49

Zitat

Original von Mr. Clarkii
Moin Robert,

es sollte auch nicht bedeuten das Du unfähig bist.
Man denkt einfach nicht daran.

Ich wollte es auch mal so machen wie Du, aber ein Freund hat mich auch darauf hingewiesen das mit der Krebspest und den Cherax.

Dafür ist doch ein Forum da, um Fragen zu stellen.


So habe ich das auch nicht aufgefasst. Es ist eben wie fast immer im Leben, wenn man schnell mit neuen Dingen überrascht wird, vergisst man schnell etwas, bzw. bedenkt etwas nicht.
Ich denke mal, die Fülle an Fehlinformationen, sowie die fehlende Vorbereitungszeit trugen dazu bei, das ich diesen Fehler beging.

Weil wenn ich so überlege, wie lange ich mir Zeit gelassen habe bevor ich in die Wirbellosen-Aquaristik einstieg, verginnen doch knapp 6 Monate. Monate des lesen, studierens, überlegens und planens. Nur das fehlte mir ja nun doch sehr und ich muss eben versuchen, die wichtigsten Info's so schnell wie möglich zu bekommen.

Gedacht war eigentlich, das ich eine gewisse Vorlaufzeit bekomme, um ein entsprechendes AQ zu besorgen und entsprechend einfahren kann. Beides hatte ich nun nicht und musste auf die schnelle etwas auf die Beine stellen.

Ich hoffe und wünsche mir nur, das der Quadri sich gut hält und ich ihn demnächst dann in sein neues grosses Heim umsetzen kann, damit er sich wirklich wohlfühlt bei uns.

Das einzige was mir im Moment etwas Sorgen bereitet, er sitzt den ganzen Tag in seiner Höhle, ertastet mit seinen Fühlern ab und zu die "Luft" vor dem Eingang um sich dann wieder ganz zu verkriechen.

Sobald das Licht aus ist, kommt er hervor und beginnt sich zu kratzen oder ist das putzen? Es schaut manchmal aus, als wolle er sich die Augen ausreissen :-|

Bei der kleinsten Bewegung ausserhalb selbst wenn ich in 3 Metern das Zimmer betrete und nur zum Fenster gehe, verkrümmelt er sich sofort wieder in seine Höhle.

Eine Beobachtung macht mir allerdings etwas andere Sorgen.

In meinem Proci-Becken (1 x Marmor & 1 x Clarkii-Männchen & jede Menge
Neocaridina heteropoda) ist eine verdächtige Ruhe einkehrt, seit dem Auszug des Quadri.
Mein Marmor hat sich unter zwei Steine verkrochen und mein Clarkii sitzt nun bevorzugt auf einem Stein und verharrt. Vorher war das ein wuseln bei den beiden, u.a. auch "Mooskugel-Fussball".#
Wie der Quadri mit im Becken saß liefen die beiden auch quer durchs Becken.

Muss ich mir da ernste Sorgen machen?

Aquariot

unregistriert

12

Dienstag, 1. Juli 2008, 10:33

Zitat

Original von Andy
Es ist sicher, dass nicht alle amerikanischen Krebse wirklich die Krebspest tragen. Allerdings könnten sie potentielle Träger sein. Inwiefern sich die Erreger wirklich unter Aquarienbedingungen halten und auch über mehrere Generationen übertragen können, ist soweit ich weiß nicht untersucht.


So habe ich mir das auch gedacht. Ich hab meine Aprikosenkrebse deshalb in einem Extra-Becken und verwende Netze, Absaugschläuche, ... doppelt. Aber irgendwann wird schon mal ein Tropfen von einem anderen Becken reinkommen, da kann ich mich anstellen wie ich will.