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Aqua-Terrarium.de

Scarecrow

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1

Donnerstag, 1. November 2007, 16:55

Krebse im 450l Becken?

Hallo zusammen!

Ich habe mich von meinen Malawis getrennt und bin nun ernsthaft am überlegen, ob ich mein 450l becken mit krebsen besetzten soll...

5 garnelenbecken hab ich ja schon... ||

Allerdings habe ich fast keine ahnung von krebsen und weiß auch nicht, ob 450l einfach viel zu viel sind...

Vielleicht könnt ihr mir den ein oder anderen einrichtungs- und besatzvorschlag machen, so dass ich mich ein wenig einlesen könnte...


Würde mich sehr über antwort freuen!!

Bis dann
Marvin

Ach ja, WW die super wären sind
gh 11-13
kh 8-9

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Scarecrow« (1. November 2007, 16:59)


Mel

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2

Donnerstag, 1. November 2007, 17:08

Hey Marvin,

Herzlichen Glückwunsch! =) Malawi gegen Krebse, klingt für mich nach einer richtig guten Idee :>)

Also zuviel Platz? Wohl kaum! In so einem 450 Liter Becken kann man so einige schöne Exemplare unterbringen, das Becken ordentlich strukturiert......träum!

Das Wasservolumen brauchen die Krebse in der Höhe kaum, aber da kannste ja evtl. schöne Garnelen zu setzen oder Du lässt den Wasserstand niedrig.

450 Liter......ich denke das dürfte in der Länge um die 1,50 m sein?

Naja, damit sind Dir eigentlich fast alle gängigen Möglichkeiten offen. Cherax-Arten werden sich über den Platz sicherlich freuen und sind super nett anzusehen, oder kleinere Krebse in höherer Stückzahl beobachten. Ganz nach Deinem Geschmack. Allerdings nie mehr als eine Art ins Becken.

Lies Dich doch mal durch die Artendatenbank auf www.wirbellose.de durch.

Zur Einrichtung gibt es eigentlich nicht so viel zu sagen. Bepflanzung kannste Dir fast sparen (ausser bei Cambarellus), aber das kennste ja schon von Deinen Malawis und viele Höhlen, Steinaufbauten,Verstecke. Aber auch das hast Du ja zum Teil schon von Deinen Malawis sicherlich im Becken.


Letztendlich kenne ich mich mit grösseren Krebsarten in der praktischen Haltung auch nicht aus, da ich leider kein so schönes großes Becken habe ?(
Wenn Du aber mal eine Art ins Auge gefasst hast, dann findest Du hier bestimmt einige, die Dir zu Deinem Wunsch nähere Angaben machen können.

Gruß
Melanie

Scarecrow

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3

Donnerstag, 1. November 2007, 18:37

Hi!

Also, hab mich jetzt mal versucht durchzuwühlen... :rolleyes:

Ich hoffe, dass es eine gute Entscheidung ist das Becken mit Krebsen zu besetzen... Bin noch ein wenig wehmütig, aber mit ein wenig arbeit könnte das Becken klasse werden...

Nur, es gibt ja so viele Arten und weiß garnicht wi ich anfangen soll...

Wir hätten gerne Krebse, die nicht größer als 10-12cm werden und schön gefärbt sind. Ein Pflanzenlosen BEcken macht uns nichts aus.
Und was wäre den so grob die Anzahl mit der ich anfangen sollte... Ist ja dann auch bei der größe eine kostenfrage...

Nur, wir haben derzeit noch feinen Sand drin. Ist das schlimm oder wäre das den Krebsen egal?

Werd mich weiter fleißig einlesen und hoffe auf tipps...!

Bis dann
Marvin

CPO

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4

Donnerstag, 1. November 2007, 20:34

Hallo.

Zitat

Ich hoffe, dass es eine gute Entscheidung ist das Becken mit Krebsen zu besetzen


Dies ist ein Wirbellosen-Forum...was denkst Du wie wir Deine Entscheidung finden. :D

Zitat

Wir hätten gerne Krebse, die nicht größer als 10-12cm werden und schön gefärbt sind.


Da würden sich anbieten z.B.

Fast Alle Cherax (ausser die ...'Brick', die würden zwar locker in Dein Becken passen, dürften aber grösser als 10-12 cm werden)

Und viele Farben gibts auch beim Clarkii (auch wenn einige Leute mich nun bestimmt lieber steinigen würden ;) )

Estwas kleiner, aber auch hingucker sind die hier erhältlichen Cambarus-Arten.


...eigentlich steht Dir jeder Wunsch offen bei so einem Becken. :>)

Zitat

Ist ja dann auch bei der größe eine kostenfrage...


Vielleicht nur mein Empfinden, aber so Teuer finde ich Krebse nicht. Ich denke 80% der erhältlichen Krebse kosten im Schnitt unter 15-20€ pro Tier. Und zwar auch im Einzelhandel (Wenn es nicht grad was furchtbar 'Modisches' oder Seltenes ist).

Zitat

Nur, wir haben derzeit noch feinen Sand drin. Ist das schlimm oder wäre das den Krebsen egal?

Ist Egal mit leichter Tendenz zu 'ist sogar Vorteilhaft'. ;)
Gruss
Hauke

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JensKeicher

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5

Donnerstag, 1. November 2007, 21:32

Hey, was mich noch Interessieren würde. Warum hast du dich von deinen Malawi getrennt und was für welche hattest du denn?
Grüße aus Heilbronn,
Jens Keicher
Hasta luego,
Jens

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OceanMan

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6

Donnerstag, 1. November 2007, 22:17

Der Standort des Becken währe mir wichtig und wie Warm es ist dort oder Kalt eben.
Ich würde dir einen Mix Garnelen - Cherax raten.
Nicht gerade Irians die sind zu sehr nachaktiv, aber Ch. sp.Zebra -Tiger -Lorenzi -holthuisi etc. würden sich schön machen. Vom Procambarus clarkii würde ich abraten, in den Platzverhältnissen züchten die zur Plage ! 3 Weiber und einen Bock vielleicht würden passen.
Garnelen nicht die ganz kleinen, vielleicht Macrobrachium assanense= Ringelhandgarnele dazu, die sind nicht zu klein und sehr aktiv .
Oder ganz anders bei dem Platzangebot gar keine Krebse und voll auf Großgarnelen Macrobrachium dayananum z.b. Red Rusty sind echt stark un könnten als kleine Truppe dort gut gehalten werden!

LG Achim...
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Scarecrow

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7

Freitag, 2. November 2007, 12:41

Hi!

Also ausgesucht hatte ich mir letzte Nacht entweder die clarkii oder cpos...

Aber clarkiis fressen sich gegenseitig? Also der nachwuchs?

Das ist auch meine nächste Frage... Bei dem Platz kann es ja sein, da ich ja vielleicht eine höhere anzahl an krebsen habe ich viel nachwuchs bekomme...

Vielleicht sollte ich bedenken welchen ich auch gut losbekomme?!

Deshalb hab ich jetzt an cpos gedacht...

Und vielleicht ne blöde Frage, aber schwimmen Krebse auch mal wie Garnelen oder krabbeln sie nur am boden?

Bis dann
Marvin

CPO

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8

Freitag, 2. November 2007, 13:36

Moin

Zitat

Also ausgesucht hatte ich mir letzte Nacht entweder die clarkii oder cpos...

Hört sich doch schonmal gut an.

Zitat

Aber clarkiis fressen sich gegenseitig? Also der nachwuchs?

Kann passieren. (Kann Dir aber bei jedem Krebs passieren)
Auch wenn es grausam klingt, es ist der Weg der Natur. Ein Krebsweibchen trägt mitunter einige hundert Eier. Man stelle sich vor, das jeder dieser 100 Krebse überleben würde, die hälfte Weichchen wären und im nächsten Jahr wieder je 100 Eier auszutragen. Da wirds (auch in der Natur) balz ziemlich eng....von daher ist ein natürlicher Schwund normal und gesund. Im Huinterkopf behalten: Clarkiis sind besonders Fruchtbar und vermehrungsfreudigund (was Achim Dir ja auch schon geschrieben hat und bei ihm auch auf persönlichen Erfahrungen beruht) ;)

Zitat

Das ist auch meine nächste Frage... Bei dem Platz kann es ja sein, da ich ja vielleicht eine höhere anzahl an krebsen habe ich viel nachwuchs bekomme...

siehe oben. Ein grosser Teil wird sich selbst regeln. Um ihnen das zu ersparen, ruhig versuchen, die Krebse in Verantwortungsvolle Hände zu übergeben/ggf. auch verkaufen (nicht zwangsläufig verwerflich). Solltest Du sie nicht loswerden ist die wichtigste Devise: (auch das klingt hart, ist aber meine Meinung): lieber gezielt töten, bevor man sie in der Natur entsorgt (wg. Krebspest bei Cambariden). Sollte natürlich nur der letzte Ausweg sein....normalerweise regelt sich das (wie oben beschrieben) von selbst.

Zitat

Und vielleicht ne blöde Frage, aber schwimmen Krebse auch mal wie Garnelen oder krabbeln sie nur am boden?

Blöde Fragen gibts nicht. Sie können rückwärts schwimmen. Das ist i.d.R. aber ein Fluchtverhalten und wird als letzte Maßnahme genutzt. So aus Spass an der Freud oder auch um ein spezielles Ziel anzuvisieren schwimmen Krebse nicht.
Gruss
Hauke

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Mel

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9

Freitag, 2. November 2007, 16:02

Huhu Marvin,

naja, die beiden ausgesuchten Favoriten sind natürlich schon sehr unterschiedlich, nicht nur von der Grösse her.

CPOs mögen es z.B. sehr gerne gut und dicht bepflanzt und halten sich auch gerne auf/in den Pflanzen auf. Bei 450 Liter passen schon bei einem gut strukturierten Becken ziemlich viele der kleinen Kerlchen rein. Und den Nachwuchs wirst Du zumindestl momentan noch , schneller los als die Tiere produzieren.

Beim Clarkii ist das etwas anders, dafür ist er aber der grössere und evtl. in einem so grossen Becken, schmückendere Krebs.

Gruß
Melanie

Hartmut

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10

Freitag, 2. November 2007, 16:16

Hallo Hauke,

Zitat

So aus Spass an der Freud oder auch um ein spezielles Ziel anzuvisieren schwimmen Krebse nicht.


Du hast recht, aus Spass an der Freud schwimmen Krebse nicht - um ein spezielles Ziel anzuvisieren schon - wenn auch nicht allzu oft. Meine Krebse nutzen diese Methode öfter um ihre angestammten Ruheplätze in der Nähe der Wasseroberfläche, etwa 60 cm über Boden, zu erreichen. Dort machen sie es sich entweder im Valisnerienwald oder auf den großen Schwertamazonen gemütlich. Wobei das Schwimmen zu diesem Zweck nachläßt, je älter die Tiere werden - dann benutzen sie lieber den Aufstieg zu Fuß.

Eine zweite Situation habe ich noch beobachtet, wo ein Krebsmännchen gezielt das Schwimmen eingesetzt hat um wieder vor das Weibchen zu kommen, das sich belästigt gefühlt, zur Flucht entschlossen hatte. Über die dabei erreichte Geschwindigkeit und Treffsicherheit war ich völlig platt.

Das hat natürlich nichts mit dem Schwimmen der Garnelen vergleichbares. Krebse ermüden bei dieser Art des Schwimmens offensichtlich recht schnell. Jedenfalls geben sie schnell auf, wenn sie das Objekt der Begierde nicht in wenigen Versuchen erreichen. Dann genügt ihnen auch der Platz, den sie zufällig anschwimmen.
Grüße
Hartmut

Scarecrow

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11

Freitag, 2. November 2007, 16:55

Hi!

Danke für eure vielen und klasse antworten!

Ich denke, ich werde mich für cpos entscheiden...

Brauchen sie viele Pflanzen oder geht es auch mit wenig/ohne?

Für die Einrichtung hab ich noch Wurzeln, Flusskiesel und Backsteine da... Könnte ich mir da was draus bauen?

Ihr scheibt oft von "gut strukturierten" Becken... Was genau meint ihr damit?

Wieviele Tiere sollten es sein und kann ich sie mit L-Welsen zusammenhalten?

Freue mich auf weitere Antworten!

Bis dann
Marvin

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Mel

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12

Freitag, 2. November 2007, 17:59

Hallo Marvin,

die Geister scheiden sich, bei der Bepflanzung. Allerdings finde ich sie bei Garnelen und den Cambarellus Krebsen für unerläßlich.

Und das meine ich auch mit "gut strukturiert". Viele (feingliedrige) Pflanzen werden gerne zu Klettern und ausruhen benutzt.

Wenn ich viele Pflanzen im Aquarium habe, dann können die Krebse und Garnelen das Becken auf allen Ebenen benutzen.

Sind keine Pflanzen vorhanden, müssen sich zwangläufig alle Tiere am Boden aufhalten. Natürlich gibt es noch Wurzeln und Steinaufbauten, trotz allem haben Pflanzen eine ganze Menge Vorteile. Auch können sich Jungtiere in einem Pflanzendickicht wesentlich mehr verstecken als in einfachen "ungeschützten" Höhlen.

In zwei meiner Becken wuchert z.B. auf dem Boden das Zwergpfeilkraut. Dort halten sich eigentlich immer alle Jungtiere auf. Ob nun die Cambarellus oder diverse Garnelen, dort sind sie im Gesellschaftsbecken sogar vor den Neons und Guppys gut geschützt.

Gruß
Melanie

Scarecrow

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13

Montag, 19. November 2007, 14:49

Hallo!

Sorry, hab mich ne weile nicht sehen lassen...

Aber ich habe mich für noch ein Grnelenbecken entschieden und das 450l Becken verkauft...

Danke nochmal für eure HIlfe!

Bis dann
MArvin

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14

Montag, 19. November 2007, 18:07

wie groß wird den dein Zukünftiges Garnelenbecken?,
und was für Garnelen tust du da rein?
Gru

Scarecrow

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15

Dienstag, 20. November 2007, 08:10

Hallo!

Das wird mein 6.! ;)
Ich möchte bei meinen blauen Tigern ein wenig selektieren...

Bis dann
Marvin