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Aqua-Terrarium.de

Andreas

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1

Samstag, 14. Juli 2007, 14:46

Wie "entsorgt" man tote Krebse?

Hi!

Es gibt in der Aquaristik ja einige Krebse, die nicht gerade als klein zu bezeichnen sind.

Wie "entsorgt" man diese am Besten, wenn sie sterben?

Bei Fischen und Garnelen in "handelsüblicher Größe" nutze ich die Toilettenspülung, um die Kadaver zu entsorgen (selbstverständlich gilt das NICHT für ungeliebte, noch lebendige Tiere!).

Aber abgesehen davon das ein >20cm Krebs wohl kaum durchs Klo passt gibt es da doch sicherlich auch Gesetze und Regelungen (Tierkörperverwertungsanstalt und so)?

Welsman

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2

Samstag, 14. Juli 2007, 16:07

Moin Andreas,

es gibt doch noch die graue Hausmülltonne. Dort entsorge ich meine Krebse, ob klein oder groß.
Mit freundlichen Grüßen
Peter


Andreas

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3

Samstag, 14. Juli 2007, 20:18

Wäre die braune Biotonne nicht besser geeignet? :-|

Hune darf man ja auch nicht einfach so wegwerfen oder im Garten beerdigen - gilt das nicht auch für andere Haustiere?

Mel

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4

Samstag, 14. Juli 2007, 21:18

Hi Andreas,

HUnde darfst Du aber auch nciht einfach so im Garten beerdigen (es sei denn diese Dinger in Rattengrösse), Hasen, Meerscheinschen und Co. allerdings darfst Du in Deinem Garten ein kleines Grab schaffen. Ich denke es kommt da schon immer auf die Grösse drauf an.

Ich würde wohl so wie Peter auch , den Krebs etwas in zeitung einwicklen und dann in die Bio- oder Restetonne. Speisereste von einem Krebs sind ja letztendlch nichts anderes.

Gruss
Melanie

yalima7

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5

Samstag, 14. Juli 2007, 23:12

Hallöle,

ich muss mal schnell was zum Thema Beerdigung im Garten richtig stellen:

Es ist erlaubt Hunde aller Größen (auch Kazten und andere Haustiere) im EIGENEN Garten zu vergraben, es sei denn es ist ein Brunnen im Garten, oder in der Nähe eines Wasserschutz-Gebietes (weil sie üblicherweise mit einem Gift eingeschläfert werden und das ja dann ins Grundwasser sickert, nach was weiß ich wieviel Jahren...). Das Grab muss mindesten 80 cm Tiefe ausweisen (wir haben erst neulich wieder das aktuelle "Mitgebe-Blatt für die Tierhalter" in die Praxis bekommen). Man kann sein geliebtes Tier natürlich auch für viel Geld Einäschern lassen, mit oder ohne Ascherückführung...... Ich habe meine Verstorbenen auch alle im Garten von meinem Vater vergraben.

Stefan Hahn

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6

Sonntag, 15. Juli 2007, 05:25

Das kann ich nur bestätigen, wir haben letztes Jahr unseren fast 19jährigen Kater auch im eigenen Garten beerdigt, und dazu extra noch bei der Stadtverwaltung angerufen. Die sagten dann fast genau das gleiche: Tief genug und nicht in der Nähe von einem Wasserschutzgebiet, dann ist es kein Problem.

Ich werfe tote Garnelen (kommt zum Glück äußerst selten vor) in meine Nepenthes (fleischfressende Kannenpflanzen, siehe Bild unten), somit haben die auch noch was davon...

http://i113.photobucket.com/albums/n237/…es02/xmixta.jpg
Then it comes to be that the soothing light at the end of your tunnel was just a freight train coming your way.

Mel

Gelegenheits-Züchter

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7

Sonntag, 15. Juli 2007, 08:50

HI,

oh, das mit der Beerdigung von Hunden war mir echt neu. Als ich vor vielen Jahren mal für kurze Zeit in einer Tierarztpraxis gearbeitet habe, da sind alle Hunde speziell entsorgt worden. Ich dachte das muss so sein.

@Stefan
wow, was schöne Pflanzen.
Bei mir bleiben tote Garnelen immer im Becken, oft sehe ich sie erst gar nicht. Ich habe in allen Becken Schnecken, die kümmern sich meistens schneller darum als ich es merke.

Gruss
Melanie

Andreas

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8

Sonntag, 15. Juli 2007, 10:59

Das mit Hunden war mir so auch nicht bewusst - gut zu wissen!

Danke, yalima, für die Erklärung!

yalima7

unregistriert

9

Sonntag, 15. Juli 2007, 13:01

Hallo nochmal ;)

Man kann seine verstorbenen Haustiere allerdings auch in der TA-Praxis lassen. Dort werden sie dann von der TKB (TierKörperBeseitigung) abgeholt und verbrannt :rolleyes:
Schlimm ist es nur, wenn Herrchen oder Frauchen es nicht einsieht, das Tier zu "erlösen", weil unheilbar krank im Endstadium, nichts mehr frisst und trinkt, Infusionstheraoie nicht mehr anschlägt....... aber das ist ein andres Thema!
Ich selbst, musste meinen Kater "einschlafen" lassen und mach mir heut nich Vorwürfe, warum ich ihn leiden hab lassen, aber er hatte eine (mir damals) erscheinende relativ harmlose Krankheit und so wartete ich darauf, das die Meds endlich anschlagen..... Aber nix ging da mehr, auch nicht nach 8 (für den Kater leidvolle) Tage. Da muss man dann über seinen Schatten springen und seinen Egoismus (ich will aber noch nicht, das er stirbt, ich häng doch so an ihm...)zurückstellen und darn denken, das es das Tier nicht verdient hat zu leiden.... Wie schon erwähnt, ist das ein andres Thema!

Andreas

Forentechnik

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10

Sonntag, 15. Juli 2007, 13:37

Ohne jetzt eine Diskussion über Ethik vom Zaun brechen zu wollen:

Weshalb darf und soll man leidende Tiere erlösen, kommt aber, wenn man das gleiche bei unheilbar kranken Menschen macht, ins Gefängnis?

In meinen Augen stehen Mensch und Tiere auf einer Stufe, der Mensch ist ja auch nichts anderes als ein Tier.

yalima7

unregistriert

11

Sonntag, 15. Juli 2007, 14:14

Hallo Andreas,

ja, ich sehe das auch so. Nur Tiere kann man erlösen...Menschen lässt man bis zum Tot leiden. Ich wäre auch für´s Maschinen abstellen, wenn es überhaupt nichts mehr geht. Bei einer Katze mit akutem Nierenversagen (z.B.) ist der Tot sehr qualvoll: Im Endstadium magert sie auf Haut und Knochen ab (die letzten Wochen), trinkt und frisst nichts mehr, ist extrem dehydriert (ausgetrocknet), die Nieren scheiden überwiedend nur noch Toxine aus und die Katze vergiftet sich somit selber, dadurch bilden sich schmerzhafte Ulzera (Schleimhautgeschwüre) in der Mundhöhle, die toxische Reaktion im Körper bleibt auch dem Gehirn nicht erspart und löst Krämpfe aus....... .Und da wir Menschen das wissen und dabei helfen "können" sollten wir das auch. Ich möchte meine Katze nicht Tage, oder wochen lang leiden sehen mit der Gewissheit, sie stirbt.
Beim Menschen transplantiert man Organe, bei Tieren (noch?) nicht, was selbst in diesem Stadium der Krankheit zu spät wäre. Darum raten Tierärzte zu einen sogenannten Alters-Check mit ungefähr 8 Jahren. Da fangen die meisten wehwechen an und man kann einigem vorbeugen, einiges zwar nicht heilen, aber dem Tier so lange es geht verschaffen. Wie haben viele Katzen in der Praxis, wo wir eine Niereninsuffizienz festgestellt haben und nach Medikamentengabe (Sogar pflanzlich) nach ca. 6 Monaten keine pathogenen Veränderungen mehr dfeststellen konnten. Die meisten "Alterskrankehiten" sind an erster Stelle (überwiegend bei Katzen) Niereninsuffiziens, Leberschäden, Pankreasinsuffizienz (bauchspeicheldrüse) und Diabetes. Wenn man das alles mit ein paar Tropfen Blut rechtzeitig entdeckt und behandelt, können die Tiere noch Jahre gut leben ||

schrödinger

unregistriert

12

Mittwoch, 18. Juli 2007, 02:02

Tier u. Mensch gleiche Stufe

Hallo

Intelligente Tiere stehen bei mir auch auf der gleichen Stufe.Sehe da nicht so eine strikte Trennung, wie es besonders fundamentalistische Religiöse sehen.
zb Zwergschimpansen(Bonobos) ;der eine kann fast 1000 Zeichensprachensymbole,Gorilla Koko hat einen IQ von 80; Spiegeltest bei Delfinen,Menschenaffen,Elefanten und -Rabenvögel-Elstern(Vögel werden sowieso
wegen dem anthropozentrischem Weltbild unterschätzt,siehe Sendung intelligente Vögel-können mit den intelligentesten Säugetieren mithalten,hab selbst 2Kleinaras,
bin immer wieder verplüfft)

Heute kam auf Phönix eine Sendung über fundamentalistische Christen in den USA
u. ihre Bekämpfung der Evolutionslehre.
Der Mensch ist ja Kind Gottes,also selbst nach denen, ein kleiner Gott und unterscheidet sich absolut vom Tier.So was Arrogantes u. Selbstherrliches.
Ich sehe nur quantitative Unterschiede, bedingt durch eine größere Großhirnrinde.
(Delfine haben aber ein noch größeres Großhirn)
Auch bei Tieren sind Ansätze von Sprache u. Sprachverständnis,Werkzeuggebrauch u- herstellung(zb Dohle,die sich aus Metallstift einen Angelhacken bog).
Auch was ist Seele? intelligente Tiere sind intelligenter als manch behinderter Mensch,haben Ich-Bewußtsein(siehe Spiegeltest); ABER KEINE UNSTERBLICHE Seele(nach den Fundamentalisten)

Dinoaurier sind nur ausgestorben ,weil sie nicht auf die Arche Noah passten.
Die Erde ist erst 6000Jahre alt.
Wahrscheinlich kommt noch von denen die Erde ist eine Scheibe und das was die Raumfahrer sahen nur eine Illusion des Teufels.Haben ja früher genügend Leute verbrannt ,die nicht ihrer Meinung waren.

Diese Fundamentalisten machen mir Angst,fallen vielleicht punkto Wissenschaft dann ins Mittelalter zurück, blos daß die in den USA Nuclearwaffen genug haben
um ins Paradies als Rechtgläubige zu kommen und die Ungläubigen umzubringen.
Der liebe Gott wird die Fundamentalisten dann ja vorher erretten.(denken die halt)
Oder in diversen Internetforen aktiver Fundamentalist Todoroff? der die Physik Einsteins beschimpft.(Ohne die Relativitätstheorie würden unsere Navigationsgeräte nicht funktionieren).


Tschau

nepumuk

Garnelenei

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13

Donnerstag, 19. Juli 2007, 15:09

Hallo,
aufgrund des vorhergegangenen Beitrags möchte ich mich auch einmal in die Diskussion einklinken. Ich bin froh darüber, dass ich die Verantwortung darüber übernehmen darf und kann meinen vielleicht langjährigen tierischen Begleiter von seinem Leiden zu erlösen (denn dazu müsste man als verantwortungbewusster Tierhalter und Freund in der Lage sein, auch wenn man dazu über seinen Schatten springen und seine eigenen Ansprüche zurückstellen muss). Bei Menschen sehe ich das allerdings anders. Ich möchte einfach nicht, dass jemand für mich zum Mörder wird. Und mit einfach die Maschinen abstellen ist es leider auch nicht immer getan. Ich hätte einfach Angst, dass man anfängt über lebenswert oder eben nicht bei anderen Menschen zu urteilen. Leider ist das mit den Patientenverfügungen in Deutschland noch ziemlich kompliziert. Dort sollte man eine bessere Regelung finden, die den behandelnden Ärzten Sicherheiten gibt und den Leidensweg des Menschen nicht in die Hände von verstänlicherweise klammernden Verwandten legt. Damals noch Bundesprästident Rau hat zum Thema Sterbehilfe einmal eine interessante Rede gehalten. Muss mal schauen, ob ich die wiederfinde.

Und nun zu den fundamentalistischen Christen: Ich finde es erschreckend, wie oft ich in der Schule und meinem sozialen Umfeld auf diese oben genannte Reaktion treffe. meine Freunde wissen nicht, dass ich überzeugte Kreationistin bin. Heutzutage kann man sich kaum noch outen ohne sozialen Selbstmord zu begehen. Aber dieselben Menschen, die gegen diese fundamentalistische ( jetzt nich im negativen sinne gemeint) christliche Weltanschauung äußerst agressiv vorgehen, räumen Weltanschauungen aus anderen Religionen durchaus eine Daseinsberechtigung ein. Das finde ich ehrlich gesagt traurig und intollerant. Ich lasse jedem seine Sicht der Dinge und möchte nur dasselbe auch für mich. Dabei möchte ich schrödinger auf keinen Fall angreifen, es gibt au eine Menge Menschen, mit deren speziellen Ansichten ich nicht übereinstimme, die ich auch zu kleingedacht empfinde. Aber irgendwie wird in letzter Zeit gerade gegen die amerikanischen Kreationisten Sturm gelaufen ( ist das gerade in?)und das finde ich einfach nicht fair. Viele von denen sind einfache Leute, die nur ihr Glück im Leben finden wollen und denen man dieses Recht auch lassen sollte ( wofür gibt es denn sonst das Recht auf Religions- und Meinungsfreiheit in unserer sooo toleranten Gesellschaft).
Ach ja, vielleicht erwähnenswert: Ich bin trotz allem eine gute Schülerin und werde höchstwahrscheinlich genauso wie der Rest meiner Familie einen wissenschaflichen (medizinischen) Beruf erlernen. Manche könnten da vielleicht eine Art Doppelmoral vermuten, ich sehe es aber anders. So kann ich meinen Beitrag leisten, andern Menschen zu helfen.
Und zum Letzten: Wieso lässt man den Menschen nicht ihre eigene individuelle Möglichkeit Hoffnung für ihr Leben zu schöpfen, und wenn die auch nur auf die Hoffnung auf ein besseres, ewiges Leben beruht?
Viele liebe Gr

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14

Donnerstag, 19. Juli 2007, 22:56

Wenn hier schon die Diskussions-Packung über Kreationisten (nicht `intelligent design´?) geöffnet wurde, dann will ich gerne nochmal nachtreten:

Du bemängelst die mangelnde Toleranz gegenüber, speziell amerikanischen, Kreationisten. - Ok, soweit hast Du Recht, ich z.B. habe große Toleranz gegenüber anderen Religionen aber Null Toleranz gegenüber Kreationismus !

Wieso ?

nun, anders als fast alle Religionen geht der Kreationismus in Jagdgründen wildern in denen er Nichts verloren hat !!!
Kreationismus wurde und wird als pseudowissenschaftliche Alternative zur Evolution präsentiert. Krampfhaft wird versucht sich in wissenschaftliche Debatten einzuklinken und jeder vermeindliche Widerspruch wird triumphiernd als Beleg gegen die Evolution zelebriert. Der Öffentlichkeit präsentiert sich der Kreationismus nicht als Religion, sondern als seriöse (Pseudo-)Wissenschaft !

Er tritt damit in direkte Konkurrenz zur Wissenschaft. Und diese arrogante Anmaßung haben im 21 Jahrhundert nicht mehr viele Religionen......

Wenn das kreationistische "Weltbild" als wissenschaftliche Theorie, gleichwertig und konträr zur Evolution verkauft wird, dann hat das mit Religion nichts mehr gemein !

Religionsfreiheit schließt nicht mit ein, die Wissenschaft als eine "alternative Religion" zu dogmatisieren und zu kritisieren. Wissenschaft ist keine Religion, aber der Kreationismus versucht genau diese Synthese aus Wissenschaft und Religion !
Und dass, bei aller Religions- und Meinungsfreiheit, ist unakzeptabel !
Buenos dias,
Chris

... Denken hilft !