Hallo Andreas,
ja, ich sehe das auch so. Nur Tiere kann man erlösen...Menschen lässt man bis zum Tot leiden. Ich wäre auch für´s Maschinen abstellen, wenn es überhaupt nichts mehr geht. Bei einer Katze mit akutem Nierenversagen (z.B.) ist der Tot sehr qualvoll: Im Endstadium magert sie auf Haut und Knochen ab (die letzten Wochen), trinkt und frisst nichts mehr, ist extrem dehydriert (ausgetrocknet), die Nieren scheiden überwiedend nur noch Toxine aus und die Katze vergiftet sich somit selber, dadurch bilden sich schmerzhafte Ulzera (Schleimhautgeschwüre) in der Mundhöhle, die toxische Reaktion im Körper bleibt auch dem Gehirn nicht erspart und löst Krämpfe aus....... .Und da wir Menschen das wissen und dabei helfen "können" sollten wir das auch. Ich möchte meine Katze nicht Tage, oder wochen lang leiden sehen mit der Gewissheit, sie stirbt.
Beim Menschen transplantiert man Organe, bei Tieren (noch?) nicht, was selbst in diesem Stadium der Krankheit zu spät wäre. Darum raten Tierärzte zu einen sogenannten Alters-Check mit ungefähr 8 Jahren. Da fangen die meisten wehwechen an und man kann einigem vorbeugen, einiges zwar nicht heilen, aber dem Tier so lange es geht verschaffen. Wie haben viele Katzen in der Praxis, wo wir eine Niereninsuffizienz festgestellt haben und nach Medikamentengabe (Sogar pflanzlich) nach ca. 6 Monaten keine pathogenen Veränderungen mehr dfeststellen konnten. Die meisten "Alterskrankehiten" sind an erster Stelle (überwiegend bei Katzen) Niereninsuffiziens, Leberschäden, Pankreasinsuffizienz (bauchspeicheldrüse) und Diabetes. Wenn man das alles mit ein paar Tropfen Blut rechtzeitig entdeckt und behandelt, können die Tiere noch Jahre gut leben