Die Tiere sind beide wunderschön und seit etwa 3 Wochen im Becken, gemeinsam mit einer Garnision Zwerg-Garnelen und einer Hand voll Warmwasserfischen. Bei den aktuellen Temperaturen schaffe ich es geradeso mit Hilfe eines großen Lüfters der 24h läuft die Wassertemperatur zwischen 22 und 25 °C zu halten. Die Fische kommen je nach Temp. ab Sept. oder Okt. in ein separates Becken.
Die Krebse graben sehr gern und viel. Gerade in den ersten Tagen haben sie den Beckenboden radikal umgestaltet. Unter einer Steinaufschüttung hat vor allem das Männchen ein regelrechtes Gangsystem mit mehreren Ausgängen geschaffen. Das Weibchen hat ein große Moorkien-Wurzel unterhöhlt und fühlt sich dort offenbar auch recht wohl.
Momentan sind die Tiere noch eher selten zu sehen. Zur Fütterung und in den Abendstunden kommen sie dann und wann hervor. Ich denke, das wird sich, ähnlich wie bei den Garnelen, in 2-3 Wochen legen.
Die Pflanzen im Aquarium haben allerding bisher ziemlich gelitten. Alles was bei der Wanderung im Weg ist wird gnadenlos abgeknipst. Hab mich damit inzwischen abgefunden, dass Hornkraut und Wasserpest mit den Wasserlinsen an der Oberfläche treiben. Einiges haben sie bisher noch stehen lassen, abwarten wie lange. Der Rest ist natürliche Auswahl

Mit den restlichen Aquarienbewohnern kommen die Krebse, bis auf eine Ausnahme, wunderbar klar. Die Spitzschlammschnecken sind inzwischen alle verspeisst. Und das bei einer Größe von 4-6 cm. Die leeren Gehäuse liegen überall auf dem Boden verstreut. Aber das ist kein Verlust. Im Gartenteich gibt es davon reichlich und sie sind sicher eine gute Bereicherung des Speiseplans.
Soweit von mir
Baerbel