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Aqua-Terrarium.de

Fuchur

Baby-Garnele

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21

Montag, 13. Februar 2006, 18:10

Das ist mir wichtig:

Mir ist es egal......welche Tiere und wieviel wir essen ....aber nicht woher!!!!!


Ich finde ihr solltet lieber eure GUT gehaltenen Haustiere essen, als die aus Massenzucht und unter Qualen gemästeten Tiere!

Und das Argument: Die sind ja extra dafür gezüchtet worden......ist nicht wirklich eins oder?
Wenn ich also einen Clarkii in einer Zoohandlung kaufe darf ich ihn nicht essen...weil er ist dafür nicht gezüchtet? Sorry, sehr fadenscheinig oder?

Ich denke, gerade wir sollten Verantwortung dafür übernehmen, was auf unseren Tisch kommt!


Aber eigentlich weiß ich auch nicht ganz genau, ob das das richtige Forum ist......naja.....

Meine Ansicht
LG Mary

22

Montag, 13. Februar 2006, 19:11

Hallo,

ja, dat Thema splittet die Gemeinde.
Wir halten hier die Meerschweinen und in Mexico sind die Kerle praktisch Hauptfleischproduzent unterm Küschentisch.


Die ganzen Diskussionen sind ja eh nur basierend auf der subjektiven Wahrnehmung geprägt von gebildeten Werten und Normen die wir uebernommen haben. Ich koennte mir beispielsweise net im Leben vorstellen ne Katze oder nen Hund zu essen. Schon gar nicht wenn ich ihn mal vorher lebendig gesehen habe oder sogar aufgezogen habe. Auch meine eigenen Krebse wuerd ich net essen, sehr wohl aber andere. Letztlich bleibts doch jedem selbst ueberlassen wo fuer ihn eben die Haltelinie ist und wo nicht.

Aquarianer fuettern lebendige Tiere an ihre Fische, andere verfuettern leidenschaftlich ihre seperat gehaltenen Guppies an ihre Barsche. Der eine findets gut, der andere findets daneben. Ob man nun nen Guppy, Krebs oder nen Hund stellvertretend nimmt, eig. bleibts doch beim gleichen urteil. Nur jeder strickt sich selber seine Stoplinie wo er nicht mehr drueber hinweg geht.

Letztlich aber, sollte man aber niemanden vorschnell verurteilen. nur weil er seine ganz persoenliche Linie woanders gezogen hat.

Das Wort des Tages :)

schneckli

Jungkrebs

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23

Montag, 13. Februar 2006, 21:25

Zitat

Original von Terminalia
Weiß zufällig jemand, welche Krebsart der Michel aus Lönnerberga körbeweise gefangen hat???


Falls dat `ne ernstgemeinte Frage von Dir, Bernhard, gewesen sein sollte:

Astrid Lindgren hat Michels Büchlein 1963 bis 1970 geschrieben. 1960 wurde der Signalkrebs erst in Schweden eingeführt. Vorher gab`s dort nur leckere Edelkrebse, die im idyllischen Katthult auch noch nicht von der seit 1907 in Schweden grassierenden Krebspest erreicht worden sein dürften.

schneckli

Terminalia

Garnelenei

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24

Montag, 13. Februar 2006, 22:00

Krebse aus Katthult

Hallo Schneckli,

klar war die Frage ernst gemeint!

Nun stellt sich eher die Frage, wann die Filme gedreht wurden.

Ich habe die Krebse eigentlich als relativ klein in Erinnerung, zumindest kleiner als die 12 - 15+ cm Körperlänge, die für Signal und Edelkrebse in der Artenbank der AGW angegeben werden. Aber ich muß beim nächsten Anschauen des Films mit den Krebsen, die Michels Papa so schönt in die Zehen kneifen, einmal genauer hinschauen.

Dank Dir für die Aufklärung...

MfG,
Bernhard.

sibony

Baby-Garnele

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25

Dienstag, 14. Februar 2006, 15:19

Hi!
Klar setzt jeder seine persönliche Grenze anders. Und manche sind in der Lage ihre eigenen Tiere zu essen, andere nicht. Aber es stimmt schon-man muss sich mehr Gedanken darüber machen wo was herkommt. Ich habe auch nichts gegen Fleisch oder Fisch essen, das Problem sind die schlechte Haltung/Massentierhaltung und quälirischen Umstände die damit für die meisten Tiere verbunden sind. Aber das ist eigentlich ein Teufelskreis. Wenn 1000e von Menschen beim kleinen Züchter kaufen würden bei dem die Tiere es gut haben, würde daraus früher oder später auch ein Massenbetrieb werden.
Wenn man einmal anfäng darüber nachzudenken... :(
Ciao Britta
112L: 2 Ancistrus, 7 Corydoras napoensis, Caridina japonica
54L: ein Paar Apistogramma cacatouides
40L: CPOs

bmsermond

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26

Mittwoch, 15. Februar 2006, 00:04

Hi Leute,

Allen voran möchte ich darauf aufmerksam machen das ich Restaurantfachmann bin und das auch mit Leidenschaft. Habe mein Leben den Gaumenfreuden hingegeben und 1986 das erstemal Delphin gegessen weil ich wissenwollte wie Flipper schmeckt, da war ich 13 und meine Mutter hat´s geeckelt. War eh ne andere Delphinsorte als Flipper. Ich habe ein Becken 100x50x50 in dem die Mamorkrebse sich schon über die Panzer laufen, da is alles drin von 1mm bis 12cm und immer ca. 50stk mit Gelege und ich werd die dinger net los, die 4 Zoohändler in schütteln schon den Kopf wenn ich nur in den Laden komme, und im Internet wird man sie auch nicht los. Ans essen hatte ich schon gedacht weil im AQ quälen und sinnlos töten find ich schlimmer als Sie zu essen. Hab vor einiger Zeit beim sogenannten Googeln mal Rezepte für Apfelschnecken gefunden und ausprobiert weil die sich bei mir auch zur Landplage entwickeln, alles über 8cm wird zäh, aber sonnst geht´s. Ich finde es auf jeden Fall besser als die Tiere zu quälen, lieber jedoch würde ich sie bei meinen Zoohändlern gegen Futter und Pflanzen Tauschen, das klappt aber nur mit den gefragteren Arten wie Zebrakrebs und Co. LEIDER.

Regel nummer eins jedem seins.

Kulinarische Grüsse, Bernd
http://sermondi.de

Mein Schiff wird kommen...und ich werde am Flughafen sein.

„So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.“ –A. Schopenhauer (1788-1860)