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Aqua-Terrarium.de

Indina

Baby-Garnele

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1

Mittwoch, 5. Oktober 2005, 14:13

Aufzucht Cherax-Larven nach Tod der Mutter?

Hallöchen,

zur Vorgeschichte: auf mir bislang noch schleierhafte Weise sind innerhalb einiger Wochen 2 erst kürzliche eingesetzte Irian Jaya (Hoya Creek) Weibchen verstorben. Die in den Gelenken, Augenstielen und woanders sitzenden Krebsegel sollen nicht letal sein, nach der Ursache muss ich weiterforschen.

Möglichkeiten: Krebspest, Porzellankrankheit (Symptome beim Muttertier: weisses Auge, Verlust der Gliedmassen, Lähmungserscheinungen, Schwäche, mehr als 1 Woche bis zum Tod) oder etwas anderes.

Das eine Weibchen muss kurz nach dem Einsetzen ins Becken von meinem Bock gedeckt worden sein, denn sie trug Eier, bzw. frisch geschlüpfte Larven, als sie starb.

Die Larven habe ich sofort nach ihrem Ableben vorsichtig vom Muttertier gelöst, und in einen Ablaichkasten gesetzt. Dann per Luftschlauch einzeln in Ablaichfaser platziert, einen Sprudelstein dazu und etwas Laub. Dort sitzen sie nun seit 2 Tagen, ca. 5/6 ist noch am leben, was mich schon mal freut. Ich schätze, es sind noch 35-40 Krebschen.

Ich hörte, dass so junge Cherax-Larven kaum eine Chance haben, und dass sie nicht aufliegen dürfen. Daher meine Idee mit der Laichfaser, in die sie sich auch sogleich festgekrallt haben. Der Luftsprudler soll sowohl Sauerstoff als auch Bewegung bringen.

Was kann ich sonst tun, und vor allem, ab wann soll ich sie füttern?
Und womit?

Gehäutet haben sie sich meines Wissens nach noch nicht.

Beim Tod des Tieres verliessen einige kleine, weisse Tierchen (ca. 1-1,5 mm) den Krebs - sie sahen ähnlich aus wie Schnecken. Mittlerweile erfuhr ich, dass es sich wohl um Krebsegel handelt. Leider konnte ich dazu keine Bilder ergoogeln. An den Scheiben finde ich sie auch - dort nehmen sie offensichtlich Algen u.ä. auf.

Noch was: da in dem Becken zur Zeit reichlich Hydra ist (ich ziehe dort auch Corydorakids auf, es gibt also satt Artemianauplien und infolgedessen Hydra), habe ich mit etwas 5% Flubenol behandelt. Mit Chance reduziert das auch die Egel. Wär jedenfalls schön! ;)

Dank und Gruß,
Indina

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Indina« (5. Oktober 2005, 14:20)


Andy

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2

Mittwoch, 5. Oktober 2005, 16:39

Ist eigentlich schade, dass Wildfänge nicht richtig eingewöhnt und von Parasiten befreit werden.
Ich halte es nicht für so abwegig, dass die Tiere an den Parasiten starben, oder von ihnen so weit geschwächt wurden, dass sie beim Transport und Umgewöhnen starben.

Du solltest auf jeden Fall darauf achten, dass die Parasiten sich nicht weiter auf deine anderen Krebse verbreiten.

Krebslarven ohne Mutter aufzuziehen ist meines Wissens nach schwer bzw hat noch nie jemand so richtig geschafft (versucht?).
Wobei ich mal in einem amerikanischen Forum was gelesen habe, dass sich bei einem Cherax quadricarianatus Weibchen die Larven Wochen zu früh gelöst hatten und dann natürlich für verloren erklärt wurden. Wochen später, fand der Besitzer dann einige kleine in seinem Außenfilter, die trotz aller Umstände überlebt und sich entwickelt hatten.
Ein bischen Hoffnung sollte das machen. Probiers auf jeden Fall, ich wünsche dir viel Glück.
Viele Gr

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3

Donnerstag, 6. Oktober 2005, 18:38

Hi Indina,

Hast Du ein altes, eingefahrenes Becken ?

Jungkrebse bis zum 3 Larvenstadium (erkennbar am "aufgeblasenen" Carapax) ernähren sich von ihren Dottervorräten, danach musst Du ihnen schon was bieten ;)
Ideal sind alte Aquarien mit kräftiger Mulmschicht und Algenbewuchs...
Buenos dias,
Chris

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Indina

Baby-Garnele

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4

Sonntag, 9. Oktober 2005, 10:27

Danke Chris,

ich habe Schiss, die Minis umzusetzen, und wollt sie deshalb erstmal in ihrem Laichkasten im Elternbecken lassen...

Jetzt sind die Krebschen 1 Woche alt, es leben noch ca. 10.
Blöderweise kann ich nicht wirklich erkennen, ob sie sich bereits gehäutet haben. Für mich sehen sie noch gleich groß aus wie zu Anfang. Allerdings ist ihr Körper weniger rundlich, eher gestreckt.

Gruß, Indina

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5

Sonntag, 9. Oktober 2005, 12:39

Dann haben sie sich zumindest schon 3 mal gehäutet ;)

Umsetzen ist eigentlich kein Problem, das vertragen die Kleinen ganz gut.
Buenos dias,
Chris

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Indina

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6

Sonntag, 9. Oktober 2005, 13:57

Zitat

Original von Tongue of Seed
Dann haben sie sich zumindest schon 3 mal gehäutet ;)


...goil!!

Das beruhigt mich ungemein.
Ich brauch wohl wirklich 'ne Brille vor meine 47jährigen Augen...

Na, dann werd ich das Futterrepertoire mal etwas erweitern.
Bislang gabs Spirulina, CyclopEeze und Flocken ins Kästchen 'geweht'.
Plus ein paar Blättern Laub, die eh' drin sind.

Oder reicht das?
Die Biester sind äusserst sessil.

Gruß, Indina

Indina

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7

Dienstag, 18. Oktober 2005, 09:37

Ein kleines Update:

seit 1 Woche keine Verluste mehr unter den Minis.
Aber sie wachsen seeeeeehr langsam (kaum wahrnehmbar) und sind äusserst sessil.
Sprich: sie sitzen abends noch da, wo sie morgens sassen. Nach wie vor in der Ablaichfaser. Sie scheinen noch nicht umherzulaufen.

Gruß, Indina

TatjanaF.

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8

Dienstag, 18. Oktober 2005, 20:10

Hallo!

Ist doch schon super, wenn Du keine Verluste mehr hattest!
Ich hoffe, Du berichtest weiter...
Ich drück Dir die Daumen!

LG
Tatjana