Hallöchen,
zur Vorgeschichte: auf mir bislang noch schleierhafte Weise sind innerhalb einiger Wochen 2 erst kürzliche eingesetzte Irian Jaya (Hoya Creek) Weibchen verstorben. Die in den Gelenken, Augenstielen und woanders sitzenden Krebsegel sollen nicht letal sein, nach der Ursache muss ich weiterforschen.
Möglichkeiten: Krebspest, Porzellankrankheit (Symptome beim Muttertier: weisses Auge, Verlust der Gliedmassen, Lähmungserscheinungen, Schwäche, mehr als 1 Woche bis zum Tod) oder etwas anderes.
Das eine Weibchen muss kurz nach dem Einsetzen ins Becken von meinem Bock gedeckt worden sein, denn sie trug Eier, bzw. frisch geschlüpfte Larven, als sie starb.
Die Larven habe ich sofort nach ihrem Ableben vorsichtig vom Muttertier gelöst, und in einen Ablaichkasten gesetzt. Dann per Luftschlauch einzeln in Ablaichfaser platziert, einen Sprudelstein dazu und etwas Laub. Dort sitzen sie nun seit 2 Tagen, ca. 5/6 ist noch am leben, was mich schon mal freut. Ich schätze, es sind noch 35-40 Krebschen.
Ich hörte, dass so junge Cherax-Larven kaum eine Chance haben, und dass sie nicht aufliegen dürfen. Daher meine Idee mit der Laichfaser, in die sie sich auch sogleich festgekrallt haben. Der Luftsprudler soll sowohl Sauerstoff als auch Bewegung bringen.
Was kann ich sonst tun, und vor allem, ab wann soll ich sie füttern?
Und womit?
Gehäutet haben sie sich meines Wissens nach noch nicht.
Beim Tod des Tieres verliessen einige kleine, weisse Tierchen (ca. 1-1,5 mm) den Krebs - sie sahen ähnlich aus wie Schnecken. Mittlerweile erfuhr ich, dass es sich wohl um Krebsegel handelt. Leider konnte ich dazu keine Bilder ergoogeln. An den Scheiben finde ich sie auch - dort nehmen sie offensichtlich Algen u.ä. auf.
Noch was: da in dem Becken zur Zeit reichlich Hydra ist (ich ziehe dort auch Corydorakids auf, es gibt also satt Artemianauplien und infolgedessen Hydra), habe ich mit etwas 5% Flubenol behandelt. Mit Chance reduziert das auch die Egel. Wär jedenfalls schön!
Dank und Gruß,
Indina