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Aqua-Terrarium.de

Loreena71

Garnelenei

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1

Montag, 18. Juli 2005, 11:14

Behandlungsmöglichkeiten Fischkrankheiten im Krebsbecken

Hallo!
Es ist ja bekannt, das Krebse und Garnelen sehr empfindlich auf Medikamente reagieren.

Nun habe ich ein paar Cherax Lorenzi. In dem Becken schwimmen aber auch ein paar Guppi's, Platy's.

Wie sieht es mir der Behandlungsmöglichkeit der fische im Becken aus?

Das ich Kuren mit z.B. Exit oder Esha nicht in dem Becken ausführen würde versteht sich eigentlich von selbst. Das ist sowieso immer nur bei sehr extremen oder hartnäckigen Fällen angesagt.

Wie schaut es aber mit einer Salzbehandlung aus? Würde das den Krebsen schaden? Welche Konzentration ist möglich?

Über Tips wäre ich dankbar, da ich meine bei einem Guppy heute ein weißes Mäulchen gesehen zu haben.
Gr

Cherax

Jungkrebs

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2

Montag, 18. Juli 2005, 16:09

Hallo Simone,

also ich würde entweder die Fische in ein Quarantäne-Becken (müßten 25l reichen) oder auch einen Q-EImer stecken und dann eine evtl. Behandlung durchführen.

2.Möglichkeit: Temperatur erhöhen auf ca. 28°C und warten ob es sich bessert und wie es den Krebsen dabei geht. Die lorentzis dürften 28° noch ohne Probleme (bei gegebener Sauerstoffversorgung) mitmachen. Würde ich ca. 3 Wochen durchziehen, wenn es den beteiligten dabei gut geht-
Gru

fuermich

Jungkrebs

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3

Montag, 18. Juli 2005, 19:16

--> esha/exit und Wirbellose !!!

Ansonsten haben Red Fire Garnelen bei Backtopur und HexaEx auch keine Probleme gehabt !

Cherax

Jungkrebs

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4

Montag, 18. Juli 2005, 19:58

Zitat

--> esha/exit und Wirbellose !!!

Ansonsten haben Red Fire Garnelen bei Backtopur und HexaEx auch keine Probleme gehabt !

Die lorentzis hab ich gezogen, da wird nichts so Pi mal Daumen versucht;)
Gru

Bibo

Baby-Garnele

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5

Montag, 18. Juli 2005, 21:11

RE: Behandlungsmöglichkeiten Fischkrankheiten im Krebsbecken

Hallo Simone!
Es klingt so, als könnte es sich bei Dir um Asia-Importe handeln. Die sind sehr hartes Wasser gewöhnt und werden ohne langes Umgewöhnen in den Handel gebracht. Und Zuhause beginnt dann das grosse Sterben. Da Wasser nicht einfach eine Flüssigkeit ist sondern eine sehr komplexe und empfindliche, chemische Verbindung, wäre ich sehr vorsichtig mit dem Einsatz von Medikamenten (meine persönliche Meinung). Das Motto "viel hilft viel" führt meistens zum Supergau. Mit Aufhärtesalz wäre ich auch sehr vorsichtig. Ich persönlich habe zwar sehr gute Erfahrungen mit AquaDur Plus gemacht, aber es ist nicht damit getan, heute aufzuhärten und morgen ist alles gut. Das hängt alles von Deinen Wasserwerten vor Ort ab und vor allem auch wie Deine Krebse auf die Umstellung reagieren. Wenn Du Deine Fische behandeln möchtest, ist es am besten, extern in einer Wanne oder in einem kleinen Becken. Dann stellt sich aber die Frage, ob es nicht besser wäre, die befallenen Tiere schmerzlos zu töten (bitte steinige mich jetzt nicht). Das klingt zwar hart, scheint mit aber die bessere Lösung zu sein. So musst Du nicht so krass in das Gleichgewicht des Beckens eingreifen.
Viele Grüße
Sven :D
Die Freiheit der Gedanken ist das gr

Loreena71

Garnelenei

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6

Montag, 18. Juli 2005, 22:28

Hallo!
Vielen Dank für die Antworten!
@Christian: keine Angst, ich passe schon gut auf die Beiden auf, mache kein Experimente :P,

Die Fische, die im Becken schwimmen sind zum Teil eigene Nachzucht, der Rest ist schon seit ca. Anfang Juni stabil.

Generell werden bei mir Neuzugänge erst einmal ins Quarantänebecken gesteckt.

Krankheiten hatte ich auch schon eine ganze Weile nicht mehr (Toi, toi,toi...klopf auf Holz) .

Wenn bei mir etwas wie Ichtio auftrat habe ich immer mit Temparaturerhöhung und Salztherapie gearbeitet (Selbstheilung fördern).

Ich finde der letzte Ausweg ist die Medi-Zugabe. Es haut halt einfach die ganze Bakterienflora um.

Wie schaut es denn mit Salz(ich meine nicht das Aufhärtesalz) bei den Cherax Lorenzi aus? Wird das vertragen?
Gr

Cherax

Jungkrebs

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7

Montag, 18. Juli 2005, 22:44

Zitat

Wie schaut es denn mit Salz(ich meine nicht das Aufhärtesalz) bei den Cherax Lorenzi aus? Wird das vertragen?

ich denke eher nicht.. reinen Süßwasserwirbellosen würde ich kein Salz zumuten.
Gru

KAQ

Baby-Garnele

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8

Dienstag, 19. Juli 2005, 14:45

Tiere sind, wenn andere Arten oder nicht kranke Tiere im Becken sind, immer in gesonderten Aquarien zu behandeln.
Wenn jemand bei der Arbeit Husten hat, nehmen ja auch nicht gleich alle Kollegen Hustensaft, oder? :P
Potentiell tragen alle Fische diverse Krankheit in sich, die erst ausbrechen, wenn das Tier durch andere Einflüsse geschwächt ist. Das gilt genauso für uns Menschen.
d.h. "behandelt" man die Umweltbedingungen, d.h. die Ursache, und nicht die Folgen.
Kai A. Quante
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AG Wirbellose Tiere der Binnengew