Hallo!
Heute bin ich ganz spontan Besitzer eines Kamberkrebs-Pärchens geworden.
Dazu erstmal ein bisschen Huntergrund-Info.

Zurzeit mache ich einen Kurs zur Vorbereitung auf die Prüfung für den Fischereischein. Der Gewässerwart der uns etwas zum Fischereirecht beibringt hatte die Krebse heute zur Ansicht mit.
Er sagte dass er auch 8 dieser Tiere in einem Aquarium hält und sie außerdem sogar relativ gut schmecken sollen. Naja letzteres tut nicht wirklich was zur Sache, nur insofern das ich bisher dachte dass die Krebse unter Naturschutz stehen. Daraufhin wurde aber gesagt dass die Art ende des 19. Jahrunderts eingeschleppt wurde und nicht unter Schutz steht. Man dürfte sie aus dem Grund also ohne weiteres entnehmen, im Aquarium halten oder sonstiges.
Da ich seit einiger Zeit ein 125l-Kaltwasserbecken mit Stichlingen im Keller habe und der Gewässerwart mir angeboten hat die Tiere fürs Aquarium mitzunehmen habe ich das Angebot gerne angenommen.
Habe bisher gelesen dass man ein Pärchen dieser Art auch in einem gut strukturierten 60l-Becken und bei Zimmertemperatur halten kann. Nun ist es so dass ich noch ein ungenutztes 60l-Becken besitze und daher gerne die Krebse in diesem halten möchte. Vor allem weil die Stichlinge spätestens in der nächsten Paarungszeit wohl kaum ihre Nester auf dem Boden bauen können mit den Krebsen im Becken. Außerdem möchte ich die Krebse auch gerne beobachten und sie deshalb im Zimmer halten statt im Keller.
Nun ein paar Fragen.

Ist es grundsätzlich korrekt das ein 60x30x30cm -Becken für ein Pärchen Kamberkrebse ausreichend ist?
Als Einrichtung ist Folgendes geplant: Viele Steine mit entstehenden Höhlen und Schlupflöchern, Totholz dass ich aus einem Gewässer entnehme und Laub, ebenfalls aus einem Gewässer. Das mit dem Totholz und Laub hat sich für das andere Kaltwasserbecken als optimal erwiesen. Da es in dem jeweiligen Wasser schon abgesunken ist wird es auch im Aquarium ein schöner Teil des Bodengrunds, außerdem fault es nicht mehr und es werden noch Kleinstlebewesen und Algen mit ins Becken gebracht.
Was haltet ihr von der Planung und was könnt ihr mir noch für Tipps geben?
Zum Schluss habe ich noch eine Frage wegen dem passenden Futter. Ich konnte schon beobachten dass der Grund des Beckens (inklusive Totholz, Laub und Kies) durch die Krebse "abgegrast" wird. Habe außerdem gelesen dass Würmer und Schnecken als Futter geeignet sind. Entspricht das der Wahrheit? ^^ Vorhin habe ich auch mal zum Test eine Tablette wie man sie für Bodenlebende Fische benutzt ins Becken getan. Die wurde von einem Krebs direkt bearbeitet.
Ich hoffe auf Antworten, Tipps usw,

Grüße Jörn
Anbei noch Bilder von den neuen Mitbewohnern..