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Aqua-Terrarium.de

Claudi

Garnelenei

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1

Freitag, 13. Juni 2008, 20:58

Anodonta sp.

Hallo

kennt sich jemand mit Süsswassermuscheln aus?

Hab sehr schöne Muscheln (Anodonta sp.) bei einem Händler gesehen die mir sehr gefallen und würde sie mir gerne kaufen!
Hätte gern ein paar praktische Tipps zur Haltung


Gruß Claudia

Palmendieb

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2

Freitag, 13. Juni 2008, 21:48

Hallo Claudia,

zu Muscheln kann ich Dir leider auch nur ein paar wenige Dinge sagen...

Wichtig ist: die Tiere ernähren sich ausschließlich filtrierend; d.h. ausreichend Plankton müsste sich im AQ-Wasser ständig befinden!
Sandboden wäre wohl auch wichtig, da sie sich auf der Suche nach dem "richtigen" Standort gern durchs Becken pflügen.

Ich denke nicht, dass mit der Bezeichnung Anodonta sp. die derzeit überall erhältliche große Teichmuschel gemeint ist, oder?
Ich habe im Handel unter dieser Bezeichnung auch schon Corbicula (Körbchenmuschel) gesehen. Herkunft Asien... Ob das aber darauf schließen lässt, dass sie im AQ (u.a. wegen der Temperatur) besser haltbar ist: :-|

LG
Birgitt
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Claudi

Garnelenei

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3

Freitag, 13. Juni 2008, 22:45

Hallo Birgittwürde dir gerne ein Bild schicken, klappt irgendwie nicht!:-| :-| Die Muschel ist gelbfarben und gerillt, wird ca. 3 cm groß und kommt aus Burma.Der Händler bezeichnet sie auch als Zwergrillenmuschel gold.Über PH-Wert (6,8-7.5) und Temperatur (22-24°) weis ich Bescheid aber ob ich zufüttern muss und mit was und ob sie meinen Panzerwelsen schaden, das weis ich nicht???Gruß Claudia

Aquariot

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4

Freitag, 13. Juni 2008, 23:32

Hallo,
ich wollte mir auch mal Muscheln zulegen, bzw. will noch. Habe aber noch nichts günstiges gefunden. Aber ich hatte mich schon etwas informiert und vorbereitet. z.B. Futterzuchten: Chloroella und andere Schwebalgenarten. Das ging ja noch, aber Bosmiden und andere winzige Muschelkrebschen waren nicht sehr erfolgreich nachzuziehen, d.h. in ausreichender Menge. Einen habe ich getroffen, der hat eine kleine Kolonie in einem Biofilter an erster Position. Aber selbst das reicht nicht als Futter. Er sperrt den Filter täglich für 2x 1 Std und füttert. Schau dir mal im Hochsommer eine grüne Schlammpfütze an. Darin fühlen sich deine Wunschtiere wohl.
Die Filterkammer sieht beim Füttern auch so aus. Nach einer Stunde ist es wieder klar und die Muscheln satt. Ist übrigens eine festsitzende Zebramuschel. Für andere brauchst du Sandboden. Und es gibt auch Arten, die produzieren Larven, die in der ersten Zeit als Schmarotzer die Kiemen von Fischen befallen.

Palmendieb

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5

Samstag, 14. Juni 2008, 09:04

Hallo Claudia,

Deine Beschreibung klingt sehr nach Corbicula. Wenns mit dem Foto nicht klappt, kannst Du Dir ja zum Vergleich mal ein Bild bei Tante google ansehen...

Ralf hat das mit der Futterproblematik sehr schön beschrieben. Ich denke auch, dass ein Großteil des Futters im Filter verschwindet, bevor es die Muschel erreicht!
Eine Möglichkeit wäre vielleicht, dem Tier ein Plastikrohr (Mulmglocke o.ä.) überzustülpen und oben Liquicell einzuspritzen...
(habe ich mal irgendwo so gehört, aber mangels Muscheln noch nicht selbst ausprobiert ;) )

LG
Birgitt
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Aquariot

unregistriert

6

Samstag, 14. Juni 2008, 09:56

Hallo Birgitt,

ja, während der Fütterung muss man Filter abschalten. Aber es ist Wahnsinn welche Pump-/Filter- oder Durchflussleistung so eine kleine Muschel hat.

Die Idee mit der Mulmglocke ist genial. Das ist ein Riesenschritt in Richtung meiner zukünftigen Muschelhaltung.

Bei einer Fütterung mit Liquizell musst Du aber mit monatlich 10 Euro Futterkosten pro Muschel rechnen.

Andy

Gelegenheits-Züchter

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7

Samstag, 14. Juni 2008, 13:37

Muscheln im Aquarium für länger als ein paar Wochen am Leben zu erhalten ist nur mit größtem Aufwand, bzw. unter Bedingungen möglich, wie sie wohl niemand im Becken sehen möchte (grüne Pfütze). Jede Muschel täglich einzeln füttern oder alternativ das Becken mit Schwebefutter zu überschwemmen ist nur was für jemanden der sehr viel Zeit hat, oder der die Muscheln in einem Artbecken unter kontrollierten Bedingungen halten kann; auch hier wird m.M die Dosierung der Futtermenge den Filter an seine Belastungsgrenzen führen.
Viele Gr