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Aqua-Terrarium.de

delorentzi

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Mittwoch, 16. März 2011, 08:08

Bauanleitung: Not-Sauerstoffanlage

Hallo,

zum wiederholtem Mal ist es einigen Leuten hier passiert, dass es nach Filterausfall zu Problemen, schlimmsten Fall zum Tod einiger Aquarienbewohner gekommen ist.

Grund genug, mir Gedanken zu machen, wie eine Not-Sauerstoff-Anlage aussehen könnte, mit anschliessender und Abschliessender Prüfung.

Ich habe einige Stunden mit einigen Ideen verbraten und ich bin zu einer sehr guten Idee gekommen, die ich jetzt bei nächster Gelegenheit Skizzieren und weiter austüfteln werde.

Um das ganze effizient, kostengünstig und vor allem sicher realisieren und einsetzen zu können sind noch einige Überlegungen und Probeaufbauten wichtig.

Ich melde mich dann hier, wenn ich konkret weiter gekommen bin.

Grüße,
Thomas
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delorentzi

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2

Mittwoch, 16. März 2011, 08:16

Nachtrag:

ich kann mir 2 Szenarien vorstellen:

a) Stromausfall/Kurzschluss

hierfür habe ich eine Lösung "auf dem Papier".

Die "Anlage" springt erst an, wenn an der Steckdose wo der Filter eingesteckt ist keine Spannung mehr an liegt.

b) Filterausfall - Motor kaputt, aber kein Stromausfall

hier habe ich noch keine Idee, da hier die Bedingung aus a) nicht erfüllt ist. Bei defekter Pumpe liegt ja an der Steckdose nach wie vor Spannung an.

hier kam gerade auch die zündende Idee - man muss halt einfach mal einen Gedanken los lassen können. Mensch ist die Lösung einfach *auf die Stirn klatsch*

Grüße,
Thomas
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »delorentzi« (16. März 2011, 08:39)


Welsman

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3

Mittwoch, 16. März 2011, 11:01

Hallo Thomas,
jetzt machst du mich neugierig. Her mit deiner Idee. X/
Mit freundlichen Grüßen
Peter


delorentzi

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4

Mittwoch, 16. März 2011, 11:53

Hallo,

seit mir bitte nit bös, aber vor Mitte Mai wird da jetzt mangels Zeit erst mal nichts mehr kommen.

Ich habe meine Gedanken alle soweit skizziert und (frühestens) im Mai werde ich einen "Anlagen-Prototyp" bauen. Ich habe vorher einfach keine Zeit mehr - ich muss bis Anfang April ein Hifi-Projekt fertig stellen (löten) und bin im April mit meiner Frau 3 Wochen in Malaysia.

Fakt ist aber, wer sich hierfür weiter interessiert sollte einiges jetzt schon wissen:

a) hierfür wird von mir eine notwendige Elektronik entwickelt und gebaut, die dem Nachbauer gewisse Elektroniker-Kenntnisse bzw. der versierte Umgang mit dem Lötkolben abverlangt wird. Außerdem kann ich jetzt schon hochrechen, dass die Teile dafür 100-150 Euro kosten. Ob man an die Pumpe dann ein Sprudelstein oder mehre hängt, wird sich dann im Praxistest anhand der Pumpenleistung orientieren.

b) ist weit trivialer, aber das sehe ich dann im Mai im Praxistest.


Grüße,
Thomas
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Norbert R.

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5

Mittwoch, 16. März 2011, 22:57

@Tom,

hast ja viel Zeit während deines Fluges nach bzw. von Malaysia :D

außerdem hast ja auch noch Zeit während deiner Hochzeitreise :D

na Spaß bei Seite langt ja auch danach (im Mai)

gruß Norbert

delorentzi

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6

Donnerstag, 17. März 2011, 09:06

Hi :-)

wobei ich aber eigentlich auch jetzt schon weiß, dass ich im Mai keine 150 Euro ungeplant in dieses Hobby pumpe. Wird also voraussichtlich darauf hinaus laufen, dass ich meine Theorien fertigstelle und mit einem Elektroniker durchspreche, besser gesagt "absegnen lasse" und die Skizzen dann hier veröffentliche.

Grüße,
Tom
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Donnerstag, 17. März 2011, 12:30

Wobei es ja aber auch schon vorhandene Lösungen gibt.

Für den technischen Ausfall: Redundanzen schaffen (=statt eine große lieber zwei kleinere Pumpen betreiben)

Für den Stromausfall: Beide Pumpen an eine handelsübliche USV hängen.

Damit könnte man das Problem umgehen und ich denke preislich wird sich das genauso im Rahmen bewegen, wie eine Eigenbaulösung.

Aber.....

da Eigenbau ja auch Spass macht (kenn ich von mir ja auch ;) ), nur zu. :3
Gruss
Hauke

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delorentzi

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8

Donnerstag, 17. März 2011, 13:46

Wobei es ja aber auch schon vorhandene Lösungen gibt.

Für den technischen Ausfall: Redundanzen schaffen (=statt eine große lieber zwei kleinere Pumpen betreiben)

Für den Stromausfall: Beide Pumpen an eine handelsübliche USV hängen.

Damit könnte man das Problem umgehen und ich denke preislich wird sich das genauso im Rahmen bewegen, wie eine Eigenbaulösung.

Aber.....

da Eigenbau ja auch Spass macht (kenn ich von mir ja auch ;) ), nur zu. :3
handelsübliche USV halten aber nur wenige Minuten ... nützt also gar nix. Erst Recht wenn man bei 230V bleibt und an die 10 Watt Pumpenleistung verbrät ....
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Andreas

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9

Donnerstag, 17. März 2011, 13:58

handelsübliche USV halten aber nur wenige Minuten ... nützt also gar nix. Erst Recht wenn man bei 230V bleibt und an die 10 Watt Pumpenleistung verbrät ....
Nö, ich habe hier am Rechner eine APC SmartUPS 700 hängen (700VA), die hält beim Stromausfall ca. 15 Minuten. Da mein Rechner doch "etwas" mehr Strom zieht als die von Dir genannten 10W sollte man damit schon ein Stündchen oder mehr im Becken überbrücken können.

Zum Vergleich: Für meine Peripherie (Router, Drucker, Scanner, Telefon, Server) habe ich noch eine 650er, die hält im Fall der Fälle fast 2 Stunden.

Die Frage ist halt, welche Ausfallzeit man überbrücken will/muss. Einen kurzen Ausfall halten die Tiere ja durchaus aus, aber eine Ersatzlösung erst einige Stunden nach Ausfall automatisch starten zu lassen ist dann schon deutlich aufwändiger. Und vor allem, wie legt man fest, nach welcher Zeitspanne eine solche Reserve sich dann einschaltet?

Interessant wäre es aber wohl, im Falle der Stromlosigkeit über Batterie (USV?) eine kleine Membranpumpe zu starten und gleichzeitig einen Alarmruf abzusetzen. Im Falle einer USV könnte das die eingebaute Tröte sein, ich könnte mir aber auch eine Benachrichtigung per SMS oder E-Mail vorstellen. Wird dann aber natürlich schnell sehr aufwändig!

Praxiserlebnis: Vor einigen Wochen hatten wir in der Arbeit einen mehrstündigen Stromausfall - Bagger - nachdem kein Ende abzusehen war habe ich mir einen Kollegen geschnappt und einen dicken 2kW-Wechselrichter mit mehreren 12V-Akkupacks (zusammen ca. 5000mAh) befeuert und so den Außenfilter im Firmenbecken wieder zum Leben erweckt. Nach ca. 15-20 Minuten waren die Akkus zwar leer (auch weil der Wechselrichter eine riesige Verlustleistung hatte), dafür war dann aber auch der Strom wieder da. War sozusagen Notstrom selfmade. Wäre der Strom aber noch länger weg geblieben hätten wir noch einen Schrank voller Akkus zur Verfügung gehabt.

delorentzi

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Donnerstag, 17. März 2011, 14:21

Hi,

die Zeit die Du überbrücken kannst reicht ja nicht mal für einen Abend im Restaurant ...

Die Lösung muss schon mindestens eine Nacht oder mehrere Tage überstehen.

Minuten oder Stunden ... dann kannst Du es lassen. So ein Ausfall würde niemand mitbekommen, es sei denn er ist gerade im Aquarienzimmer und blickt in das Becken ....

Lebst, wohnst, atmest, isst, schläfst .... im Aquarienzimmer?

Grüße,
Thomas
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11

Donnerstag, 17. März 2011, 14:34

Mehrere Tage wirst Du nie überbrücken können, ausser Du stellst Dir das Zimmer komplett mit Batterien oder Notstromdiesel voll.

Ansonsten stehen meine drei Becken direkt im Wohnzimmer, ein extra Aquarienzimmer habe ich leider nicht. Von daher kriege ich das schon mit, wenn was nicht läuft :)

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12

Donnerstag, 17. März 2011, 14:41

Hi,

wie gesagt, mit dem Thema werde ich mich frühestens Mai in der Tiefe beschäftigen können.

Grüße,
Thomas
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13

Donnerstag, 17. März 2011, 16:42

Naja, aber auch Du wirst eine Stromversorgung brauchen. Ich bezweifle, dass Du zu dem Preis, den Du Dir vorgenommen hast etwas bauen kannst, das derartig langlebig ist.

Ist ja nicht so, dass USV-Hersteller grundsätzlich auf eine andere Technologie zugreifen werden wie Du. ;)
Gruss
Hauke

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14

Donnerstag, 17. März 2011, 17:04

Mal grob hochgerechnet:

Die Pumpe zieht 10W als Beispiel. Macht am Tag 240Wh.
Oder, um es umzurechnen: Bei 230V fliessen bei 10W Leistung 0,043A Strom.

Um im preislichen Rahmen von 150€ zu bleiben nehmen wir mal einen Bleigelakku mit 12V/2,2Ah, kostet ca. 20€. Der Rest geht dann für die Ladeelektronik, den Wandler und die Benachrichtigungsfunktion drauf.

Mit dem Akku können wir also für ca. 51 Stunden bzw. 2 Tage die Pumpe betreiben - da ist allerdings die Verlustleistung des Wandlers und der Benachrichtigung noch nicht mitgerechnet.
Da die nicht gerade sparsam ausfallen wird kann man alles zusammen grob geschätzt mit 10W anlegen - somit halbiert sich die Laufzeit schon mal.

Also ich denke mal ein kleines Becken kann man damit schon zur Not betreiben - einen ganzen Keller aber nicht.

delorentzi

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15

Donnerstag, 17. März 2011, 17:28

Scheiss auf die Filterpumpen !!!

Sauerstoffnotversorgung erfolgt über Membranpumpe, 12V 0,4W
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16

Donnerstag, 17. März 2011, 19:04

0,4 W? In Worten Null Komma vier?

Wieviel Luft willst Du damit denn erzeugen?

Mal zum Vergleich eine normale APS 50 von Tetra (hab ich grad hier).

Angaben lt Hersteller: 50 Liter Luft die Stunde bei einer Leistungsaufnahme von 2 Watt. Wenn Du ähnlich effizient bist wie Tetra (und ich glaube die haben schon ein paar pfiffige Kerlchen in der Entwicklungsabteilung) schaffst Du also ganze 10 L Luft in der Stunde. Ich denke nicht, dass das was reisst. ;)
Gruss
Hauke

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17

Donnerstag, 17. März 2011, 19:39

Also meine 300l Schego-Pumpe hat 5W, die Tetra 300 sogar 5,5W. Eine kleine JBL EcoAir 40 hab ich hier auch noch, die braucht 3W.

0,4 sind da wirklich schon sehr optimistisch, zumal erfahrungsgemäß 12V-Geräte einen schlechteren Wirkungsgrad haben.

Welche Pumpe hast Du denn im Auge, Tom?

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18

Donnerstag, 17. März 2011, 20:13

Hi,

vielleicht 0,4kw, das wär was für mein Keller, ich denke einen Stromausfall bekommt man zwangsläufig schneller mit als wenn einfach der Filter ausfällt, das ist mir ja am 1 Januar passiert. Ich hab im WZ Becken den großen JBL eCP, auch weil er so leise ist, also hab ich auch kein fehlendes Geräusch gehabt als der Pumpkopf ausfiel. Ich möchte auch keinen Ständig blubbernden Stein neben meiner Schlafzimmertür, also müsste es was sein das es merkt wenn der Sauerstoffgehalt im Wasser sinkt und dann, evt. durch USV (Flexiebler) oder auch so dem Wasser im Bedarfsfall Sauerstoff zufügt.

Die Möglichkeiten sind sicher so unendlich wie Szenarien der Notfälle, es gibt allerdings schon einiges an Technik auf dem Mark was soetwas leistet, den PH Wert LW und wofür´s sonst noch Sonden gibt im Auge behält und bei eingestellter abweichung alarm schlägt via internet, sms oder Anruf, Wasserstand zu niedrig, PH zu hoch oder was auch immer, und dann kannst Du vom Laptop ins Becken gucken mit der Unterwasserwebcam, und bestimmen ob deine Dosieranlage was in´s wasser gibt oder die CO² Flasche den Druck hochsachraubt, oder der Nachbar persönlich eingreifen muß, allerdings sind diese wunderwerke der Technik nicht für 150€ selbst zu bauen, das kosten da die Elektroden schon also bin ich auf Tom´s Idee sehr gespannt!

Gruß Bernd
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Mein Schiff wird kommen...und ich werde am Flughafen sein.

„So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.“ –A. Schopenhauer (1788-1860)

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19

Donnerstag, 17. März 2011, 20:49

was ich bisher ergoogled habe ist das hier

SCHEGO 150l/h Electronic 12V Membranpumpe 0,4 Watt
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Andreas

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20

Donnerstag, 17. März 2011, 21:28

Tom, die von Dir genannte Pumpe hat lt. Hersteller 0,45A Stromaufnahme. Bei 12V sind das also 5,4W ;)