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Aqua-Terrarium.de

insane75

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21

Mittwoch, 30. November 2005, 21:44

Ich will ja kein Spielverderber sein, aber das dieses Mondlicht funktioniert ist wohl eher Zufall. LEDs sollten in keinem Fall in Reihe geschaltet werden und dürfen nicht ohne Vorwiderstand betrieben werden, da sie einen sehr geringen Innenwiderstand haben können die resultierenden Stromstärken das Netzteil, sicher aber die LEDs überlasten.

Eine typische Blaue LED mit 3500mCd hat eine Durchlassspannung von 3,6V mit 20mA, bei einer 12V Stromquelle bedeutet das eine Spannungsabfall von 5,4V ist zu erreichen => R=U/I => R=5,4V/0,02A=270Ohm

Angesichts des Preises von 1-2 Euro für "richtig" helle LEDs, sollte man vielleicht nicht die zwei cent für den Widerstand sparen.


Gruß

Frank

X0rG

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22

Mittwoch, 30. November 2005, 23:49

Hallo frank,

eigendlich ja du hast ja vollkommen recht was das angeht mit dem eigenwiederstand der leds. man sollte schon ein vorwiederstand benutzen... aber warum sie nicht in reihe geschaltet werden durfen ist mir aber icht klar.... oder meinst du so wie auf dem bsp fotos von marco ? bei meiner kontruktion hab ich aber keine gewöhliche helle leds benutzt sondern welche mit einer leuchtkraft von 11000 mcd, ich hab jetzt leider das datenblatt von meinen leds verlegt gehabt aber nach meinen berechnungen brauchte ich für meine leds 82 Ohm (hatte 2 leds in reihe geschaltet). habe zu dem noch ein spannungsregler UA7808 ( betriebsspannung war ~8V ) mit verbaut gehabt.

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gruß stefan

MacG

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23

Donnerstag, 1. Dezember 2005, 07:16

Ich wusste gar nicht, dass "richtig" blaue LED so teuer sein können? Die passenden Widerstände in verschiedenen Ohm-Stärken hätten wir schon zur Hand gehabt. Dann hätte ich aber die Berechnungen in die Bauanleitung eingefügt. Sollte aber so simpel wie möglich sein! Welchen Eigenwiderstand hat eigentlich eine "normale" blaue LED?
Gr

Terminalia

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24

Donnerstag, 1. Dezember 2005, 09:46

richtige Schaltung?????

Hallo Leute, v.a. Stefan und Frank,

nun interessiert mich die richtige Schaltung aber doch...

Ich habe mir kürzlich bei conrad 4 dieser LEDs geholt

Artikel-Nr.: 156246 - 62
Typ 333-2UBC/C430
Farbe Blau Klar
Wellenlänge dom. (nm) 466
Intensität (mcd) 500
Uf typ. (V) 3,8
If (mA) 20
Abstrahlwinkel (º)

und wollte sie eigentlich in Reihe schalten und mit folgendem Netzgerät (auch von conrad) betreiben.:

Artikel-Nr.: 518307 - 62
Typ PA-300 LED
Lineartechnologie
Prim: 230 V/50 Hz; 8,7 W
Sec: 1,5*/3/5/6/7,5/9/12 V/DC einstellbar
Ausgangsstrom 300 mA; 3,6 VA (max)
Unstabilisiert x

Leider ist der Stecker abgeschnitten, da kurz dahinter ein Kabelbruch vorlag, so daß ich irgendwie noch herausfinden müßte, welche Leitung Plus und welche Minus ist.

Wie sieht die richtige Schaltung aus; in Reihe oder parallel?
Wie berechnet man den Vorwiderstand?

So ein Multifunktionsmeßgerät, Lüsterklemmen und Lötkolben habe ich :], so eine schicke Lochplatte zum Verlöten wie Stefan leider nicht ;) ......

Für jede Hilfe wäre dankbar,
Bernhard.

insane75

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25

Donnerstag, 1. Dezember 2005, 11:17

Also eins nach dem anderen:

Parallelschaltungen sind immer zu bevorzugen, weil natürlich an jeder LED ein Spannungsabfall zu messen ist, so daß über kurz oder lang nicht mehr die volle Leistung erbracht wird. Ist bei vier LED sicher nicht so wild, aber es könnte ja auch eine kaputt gehen und dann fällt das ganze System aus.

Der Innenwiderstand von LEDs ist praktisch nicht vorhanden (<<1), einen genauen Wert kann ich dir leider auch nicht nennen, aber wenn wir mal von 0,1 Ohm ausgehen, dann hast du bei deiner 12V Stromquelle bereits I=U/R=12V/0,1Ohm=120A!
Die ursprüngliche Schaltung hat sicher nur zufällig durch eigentlich ungünstige Umstände wie hohe Übergangswiderstände in den Lüsterklemmen oder sowas gehalten.

Blaue und weisse LEDs haben typischerweise eine Uf von 3,5-4,0V, bei If=20mA (30mA max)

@X0rG: Keine Ahnung wie du auf 82Ohm kommst, aber bei 20mA und einem Spannungsabfall von ca. 4V komme ich auf 4V/0,02A=200Ohm.

@Terminalia: Nehmen wir and du betreibest dein Netzteil mit Spannung X, dann berechnet sich der Widerstand zu (X-3,8)/0,02. Wenn du nicht möchtest, daß das Licht pulsiert (unstabilisiertes Netzteil), solltest du aber vielleicht noch ein paar zusätzliche Bauteile verbauen, mindestens einen Kondensator (ein Elko mit 100y sollte reichen).


Gruß

Frank

Andreas

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26

Mittwoch, 8. September 2010, 22:57

Lang lang ists her... :D

Mein Mondlicht (gekauft) hat kürzlich leider den Geist aufgegeben. War nur spritzwassergeschützt aber nicht wasserdicht und ist nach ca. 2 Jahren jetzt komplett wegkorrodiert gewesen.
Fachmännisch war das jedenfalls nicht gewesen... gut, das es nur 12V Betriebsspannung sind, sonst wäre das lebensgefährlich gewesen.

Selbst ist der Mann, aus dem Reparaturversuch ist dann direkt ein Neubau geworden. Aber nicht einfach nur Mondlicht sondern auch mit Sonnenauf- und untergangssimulation.

Material:
- Ein kleines Plastikkästchen 10x5x2 cm (fragt bitte nicht nach einer Bestellnr. oder so, die gibts bei uns in der Arbeit massenhaft. Keine Ahnung, wo die gekauft werden. Ich tippe auf Bürklin oder Conrad)
- starke LEDs in rot und blau
- je LED ein Widerstand. Ich habe pauschal 1k6 genommen, da die roten aber eine niedrigere Spannung benötigen kann man da auch variieren.
- und natürlich passende Stromversorgung, bei mir 2x 12V

Bei anderer Versorgungsspannung sind die Widerstände natürlich entsprechend anzupassen.

In das Kasterl nach Wunsch 8mm Bohrungen setzen und die LEDs reindrücken. Dann mit Silikon von innen abdichten

An die Anoden der LEDs den Widerstand anlöten und dann alle blauen sowie alle roten mit einem Stück Brückendraht verbinden
Die Kathoden direkt mit einem Brückendraht verbinden

Vorsicht, das sich die Drähte nicht berühren, der Platz ist doch recht beengt. Zur Not stellenweise einen Schrumpfschlauch zur Isolierung drüberziehen.

Da das Kästchen bei mir jetzt schon zusilikoniert ist und ich davor nicht an Fotos gedacht habe, gibts davon leider kein Bild :(

Dann rückwärtig ein Löchlein bohren, dick genug das die Anschlußleitungen durchgehen, die Adern durchschieben und an die Brückendrahtverbindung löten
Zum Schluß noch etwas Silikon in die Nut zwischen Deckel und Boden und das Kästchen zuschrauben. Nicht vergessen, auch die Kabeldurchführung und Schrauben mit etwas Silikon abdichten.

Zur Befestigung im Becken kann man dann an die Rückseite einen T5 oder T8 Clip anbringen oder aber das Kästchen einfach mit z.B. Doppelklebeband an der Abdeckung festkleben.


Im Betrieb sieht es dann so aus:


Mit zwei Zeitschaltuhren gesteuert lässt sich da eine prima Sonnenuntergangs- Mondlicht- und Sonnenaufgangs-Simulation machen :)
Und da die Netzteile sich zwischen 3 und 12V einstellen lassen ist auch die Intensität regelbar je nach Beckengröße und persönlicher Vorliebe.

Da ich die beiden Netzteile und Zeitschaltuhren vom alten Mondlicht noch hatte habe ich mich da nicht um etwas neues gekümmert - hätte ich es komplett neu gemacht hätte ich wohl auch die Ansteuerung auf ein Netzteil umgelegt und das irgendwie mit Timer-ICs oder so gelöst.

Welsman

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27

Donnerstag, 9. September 2010, 11:06

Moin moin Andreas,
ist doch schön, wenn alte Threads wieder hervorgeholt werden, dieses Thema ist wieder aktuell
Mit freundlichen Grüßen
Peter


delorentzi

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28

Donnerstag, 9. September 2010, 14:56

Gut gemacht Andreas!!!
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