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Welsman

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Sonntag, 14. März 2010, 16:02

Enthärtungsmethoden von Wasser

Der Kalkgehalt des Wassers und damit die Wasserhärte kann mit verschiedenen Methoden verringert oder beseitigt werden. Grundsätzlich wird hier die Ansicht
vertreten, dass chemische Enthärtungsverfahren, wie die Enthärtung mit Oxalsäure, mit Trinatriumphosphat oder mit Kalksoda, für die Aquarienpraxis
weitgehend ungeeignet sind. Die Enthärtung mit diesen Chemiekalien erfordert nicht nur die peinlichste Beachtung der Vorschriften, sondern in der Regel auch
chemische Vorkenntnisse.
Am einfachsten ist die Verdünnung harten Wassers mit destilliertem Wasser. 1 Liter Leitungswasser von 20°dH und 1 Liter destilliertes Wasser ergibt 2 Liter Wasser
von 10°dH. Destilliertes Wasser ist jedoch teuer. Als Ersatz kann Regenwasser dienen. Allerdings ist zu beachten, dass in staubigen Städten aufgefangenes Regenwasser oft ungeeignet ist, da der Regen bei seinem Durchtritt durch die erdnahen Luftschichten Staubteilchen und schwefelhaltige Industriegase aufnehmen kann. Es wird empfohlen, in staubigen Gegenden erst 1bis 2 Stunden nach Regenbeginn Wasser aufzufangen. Die Luft, aber auch die Dächer und Dachrinnen sind in der Zwischenzeit gereinigt, so dass in der Regel das jetzt anfallende Regenwasser nahezu einwandfrei ist. Schmutzteilchen können dann noch mit einem Papierfilter ausgefiltert werden.





Quelle: Aquarienkunde Günther Sterbai
Mit freundlichen Grüßen
Peter


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